Montag, 10. September 2007

Socken


Von meiner Quiltfreundin Katrin bekam ich dieses schöne Sockenmuster. Bis jetzt habe ich immer nur einfache Socken gestrickt und habe das erste Mal etwas Neues ausprobiert. Es ließ sich gut und schnell stricken. Die Wolle habe ich mir aus Finnland mitgebracht, sie erinnert mich an die Farbe der Preiselbeeren.

Socken habe ich schon immer gestrickt. Auch damals, als es überhaupt nicht
in war. Gelernt habe iche
s in der Schule im Handarbeitsunterricht.
Damals hat e s mir aber keinen Spaß gemacht. In den Klassen
3- 6 hatte ich
eine Handarbeitslehrerin, der ich nichts recht machen konnte. Meine Mutter
hat meine
Stickhausaufgaben nicht gemacht, wie die anderen Mütter, es wurde immer viel aufgetrennt, ich hatte eine schlechte Note und
mußte oft freitags nachmittags, als alle anderen nach Hause durften, nachsitzen.
Aber dank dieser schweißtreibenden Sitzungen könnte ich vermutlich eine Socke
mit geschlossenen
Augen stricken. Was mir aber heute Schwierigkeiten macht,
ist die neue Bumerangferse. Ich habe sie p
aarmal versucht, und es kam nichts
Gescheides dabei raus. Also bleibe ich weiterhin bei meiner altmodischen finnischen Ferse, sozusagen als Erinnerung an meiner ersten Handarbeitslehrerin. Oder v
ielleicht sollte ich einen Kurs bei Zauberglöckchen machen? Die Hoffnung ist noch nicht ganz verloren.

In der Klasse 7 bekamen wir eine neue Lehrerin. Sie hatte ein Wort in ihrem Wortschatz,
das ihre Vorgängerin nicht kannte : K R E A T I V I T Ä T .
Sie hat jeden aufgemuntert, einen eigenen Stil zu finden, das Gelernte in eigener Weise umzusetzen. Und plötzlich konnte ich alles. Es war wunderbar, diese Lehrerin hat hat uns so viel mehr fürs Leben beigebracht als eine perfekte Ferse
.


1 Kommentar:

Waltraud hat gesagt…

Die sind ja nur schön!