Samstag, 29. März 2008

Bäume und Bärlauch




Seitdem ich zwei Bücher von Natalie Sewell und Nancy Zieman habe, interessiere 
ich mich für Bäume und mache unterwegs Ideenfotos  für einen Landschaftsquilt.


Unter den Bäumen habe ich Bärlauch entdeckt und das erste Mal in meinem Leben Bärlauchpesto und Bärlauchquark gemacht. Lecker!


Baumstämme haben interessante Strukturen:


  

Donnerstag, 27. März 2008

Inchies und Violett


Für einen Inchie-Swap habe ich diese 1"-Teilchen genäht, sie sind jetzt unterwegs nach Finnland. 

Nur auf dem Foto sieht die Farbe überhaupt nicht echt aus, 
sie sind in Wirklichkeit violett und nicht lavendelblau.

Mehr Inchies in dieser Farbe darf ich bald wieder machen, unsere Quiltgruppe Museumsquilter hat ein neues kleines Gemeinschaftsprojekt, jeder bereitet Inchies in einer bestimmten Farbe vor, wir verzieren alles zusammen und am Ende wird
getauscht.

Lila- / Violett- / Anemonetöne gehören schon immer zu meinen Lieblingsfarben. Oft sind sie  etwas schwer in den Alltag zu integrieren. Z.B. diese Mütze habe ich vor Jahren von einer Freundin bekommen,

die sie in den 70ern gestrickt hat. Sie fand sie im wahrsten Sinne des
Wortes  nicht mehr tragbar, ich liebe sie und setze sie auch gelegentlich auf :-))


Welche Farbe wärst du gern? Welche Farbe bist du? Hier geht es zum Test.

Donnerstag, 13. März 2008

art4card 2 Jahre

Zum 2-jährigen Jubiläumstausch der Gruppe art4card habe ich von Renate heute diese faszinierende Unterwasserlandschaft mit 2 Fischen bekommen:


In Wirklichkeit sieht sie noch geheimnisvoller aus, mein Scanner kann das Organza-Schimmern nicht ganz wiedergeben.

Auf meiner Karte an Ulrike flogen 2 Schmetterlinge:



Material: S80 und Tyvek® bemalt mit EMO Druckemulsion, handgefärbte Seide, 2 Glanzbild-Schmetterlinge.


Montag, 10. März 2008

Es lebe der Internationale Frauentag!

Wie der Zufall es so wollte, hatte ich am letzten Sonnabend einen ganzen Tag 
nur für mich allein zur Verfügung. Ich war in Frankfurt a.M., hatte keine 
konkreten Pläne und bin einfach nach dem Frühstück mit der S-Bahn losgefahren. Ich kenne Frankfurt überhaupt nicht, war bisher kaum weiter als auf die Messe gekommen. 


Ich stieg spontan in Sachsenhausen aus und bummelte bei bestem Wetter in 
Richtung Stadmitte. An vielen kleinen Boutiques, an dem Affentorplatz, dem
Vormittag ausgstorbene Äbbelwoiviertel ging ich vorbei.



Auf der Alten Brücke sah ich eine Werbebanderolle "Impressionistinnen in der Schirn Kunsthalle" 
und hatte sofort ein Ziel, wußte aber nicht, wo genau die Kunsthalle liegt und bummelte weiter durch das chice Galerievietel um den Dom.




Plötzlich zwischen den vielen Galerien entdeckte ich affentor , den shop kannte ich aus dem Internet und bin neugierig reingegangen. Affentor ist aus einem Projekt für 
arbeitslose Frauen entstanden, sie nähen Taschen und Accessoires aus gebrauchten Textilien. 
Da ich das Konzept und die Produkte genial finde, habe ich mir ein kleines Täschchen 
als Andenken gekauft. Die Form ist clever, der Stoff war vielleicht mal eine Tischdecke 
aus der Provence.  Mir gefällt
 der Recyclinggedanke, aus alten Materialien neues zu Gestalten, 
ich verwende selbst oft gebrauchten oder alten Stoff.



Leider wußte die Verkäuferin auch nicht, wie ich zur Kunsthalle komme und so lief ich einfach die Straße weiter. Im Museum für Moderne Kunst  habe ich mich danach erkundigt und war auch nicht mehr weit entfernt. 
Ich hatte gleich zweifach Glück: zum Frauentag war der Eintritt für Frauen ermäßigt 
und ich konnte  sofort an einer Führung teilnehmen.


Die Ausstellung zeigte über 150 Werke von 4 Künstlerinnen: Berthe Morisot, Mary 
Cassat, Marie Bracquemond und Eva Gonzales. 4 unterschiedliche Frauen, die alle gegen 
Hürden und Vorurteile in der von Männern dominierten Pariser Künstlerszene kämpfen 
mußten.  Frauen konnten damals z.B. nicht offiziell Kunst studieren und Privatlehrer nahmen 
doppeltes Honorar, wenn sie Frauen unterrichteten.  Ein Heirat bedeutete fast immer 
Aufgabe der eigenen  (Künstler)karriere.


Nach dem Rundgang habe ich noch etwas Tolles entdeckt, ein offenes Atelier! Dort saß ein Modell vor einer Kulisse und jeder konnte selbst versuchen, ein Bild mit Acrylfarben oder Pastellkreide zu malen. Ich habe eine Staffelei und Zubehör bekommen und konnte sofort loslegen.


   
                                               Foto: Ini
Das Modell hat sich, nachdem ich alles skizziert hatte, anders herum gesetzt, aber da ich
sowieso nicht gerade detailgetreu malte, war es nicht so tragisch. Es hat Spaß gemacht, 
mit Acrylfarben habe ich noch nie gearbeitet. 
Als die junge Frau Pause hatte, habe ich auch 
noch den Blumenstrauß gemalt. Nach dem Malen bin ich noch mit einer 
anderen Frau aus dem Atelier runter ins Cafe gegangen und mich kurz mit ihr nett unterhalten, bevor ich meine Entdeckungstour in der City fortsetzte.

Aus der Kunsthalle fiel ich praktisch auf dem Römer raus. Es war frühlingshaft warm, viele
Leute saßen im Freien und bummelten durch die Straßen. Mandelbäume (Oder Zierkirschen?) haben geblüht. Ich schaute in ein paar Buchläden herein, lief weiter Richtung Zeil.


Dort war es noch voller und unruhiger: Eine Demonstration zog gerade durch die Fußgängerzone. Ich rettete mich in ein Schuhgeschäft bis das Schlimmste vorbei war. Ich wollte nur noch schnell in die Stoffabteilung von Karstadt. Dort verweilte ich bestimmt 
eine ganze Stunde. 
Ich versuche ja, möglichst keinen neuen Stoff zu kaufen, aber 
es gibt 
immer Ausnahmen... Warum sollte ich ausgerechnet am Frauentag darauf verzichten?

Ich sammele grüne Stoffstreifen und entdeckte bei den ermäßigten Patchworkstoffen einige 
grüne Stoffe, die ich noch 
nicht hatte. Und dann bei den Bekleidungsstoffen gab es einen 
interessant strukturierten Stoff, der wie Patchwork  
aufgebaut war. Den gab es leider nicht 
in meiner Wunschfarbe, aber ich werde versuchen, ihn zu Färben. Wie allerdings 
die 
Steppnähte 
sich beim Färben verhalten, kann ich noch nicht sagen, aber einen Versuch ist es wert - 
der Stoff war nicht teuer.

  

Dann wurde ich doch  langsam müde und bin wieder zurückgefahren. Eigentlich wollte ich noch eine Kleinigkeit essen gehen, statt dessen habe ich es mir gemütlich gemacht und etwas an einem Crazy Herz  gestickt bis meine Freunde nach Hause kamen.

...noch nicht ganz fertig...
Es war ein toller Frauentag in Frankfurt! Es muss nicht unbedingt Paris, Berlin oder Budapest sein... und vor allem, es macht Spaß, sich einfach überraschen zu lassen, was ein Tag mit sich bringt.
Wann kann frau das schon machen?


 

Dienstag, 4. März 2008

Taschenspiel


Anett hat mich zum Handtaschenpiel eingeladen und mich dabei total erwischt. Ich habe einen Handtaschen-Tick, geh nirgendwohin ohne und möchte, 
wenn es so weit  ist, mit meiner 
Handtasche beerdigt werden. 
Ich hatte mal meine Tasche gewogen und sie brachte über 5 kg auf die Waage.


So war ich erst skeptisch, ob ich den Inhalt überhaupt zeigen möchte und war selbst überrascht, dass diesmal so wenig drin war. Vielleicht weil ich die Tasche vor kurzem aufgeräumt habe.

In der Tasche befanden sich heute gerade mal:

Digikamera (nicht im Bild, weil ich das Foto machen musste), Handy, Stifte, Impfausweis, ein paar Belege und Eintrittskarten, Lippenstift und -gloss, transparentes Nähgarn, kleine Ersatzklingen für Rollschneider (kann man ja ständig unterwegs gebrauchen...), Berliner U-und S-Bahn-Plan, Geldbörse, Impfausweis, Ausstellungsinfo Poesiealbenausstellung 2007, Gutschein, Probierstrumpf, Visitenkarten, Kamm und Taschentücher. Und ein leeres Parfümröhrchen, wahrscheinlich habe ich es für Quiltnadeln aufgehoben.

An der Tasche hängt ein für uns Finnen fast obligatorisches Accessoire, Reflektor. Meiner ist eine Mohnblüte,"Unikko". Die Form stammt von Maija Isola, die den bekannten und beliebten Unikko-Druckstoff in meinem Geburtsjahr für Marimekko designete. Der Stoff ist in Finnland allgegenwärtig, 40 Jahre nach der Entstehung erlebte er einen neuen Boom und nicht nur als Stoff, sondern die bunten Mohnblüten zieren heute Handyschalen, Walkingstöcke, Gummistiefel - einfach alles. Wenn ich mich richtig erinnere, nach einer Studie
können 86 % der Finnen dieses Blumenmuster wiedererkennen.

Ich möchte niemanden namentlich auffordern, die Tasche auszupacken und an dem Spiel teilzunehmen, wer es gern tun möchte, bitte ich um einen Kommentar und ich verlinke dich dann HIER.


Montag, 3. März 2008

Awards



Gleich zwei Awards habe ich in den letzten Tagen für mein Blog bekommen. Es freut mich, dass ihr Spaß an meinen Geschichten habt.


Von Marita bekam ich den "Best Blogging Buddies Award"
und
Manuela und Anett haben mir den "You Make My Day Award" verliehen


 

Als erstes habe ich festgestellt, dass ich keine Ahnung habe, wie ich diese Symbole der Awards in mein Blog transportieren kann, habe es dann doch noch hinbekommen:

Und jetzt müßte ich weitere Blogs nominieren? Es ist aber unmöglich - es sind so viele, die mir besondere Freude bereiten. Ich kann mich nicht entscheiden, und bitte um euer Verständnis dafür.

So, liebe kreativen BloggerInnen, betrachtet euch alle als ausgezeichnet, danke dass ihr andere an eurem Leben teilhaben lasst und uns eure schönsten Werke zeigt. Eure "Schaufenster" 
sind eine unendliche Quelle der Inspiration und Motivation für mich!


Hier kann man auch nicht sagen, wer der Schönste ist...