Freitag, 30. Oktober 2009

Berlin - Berlin

Wie Anke schon ausführlich in ihrem Blog schrieb, haben wir in Berlin Ziele angesteuert, die wir schon lange besuchen wollten und haben viele neue gefunden. Wir haben extrem wenig gekauft, möge dran liegen, dass wir schon alles haben ;-) aber um so mehr Details haben wir mit unseren Augen verschlungen.

Die kleinen kulinarischen Pausen haben wir immer eingelegt, als wir nicht mehr laufen konnten oder wollten.
Wir haben bis zum Umfallen Hüte anprobiert, keinen Schuh-, Taschen- oder Buchladen auf unserer Route ausgelassen. In vielen interessanten Läden war leider Fotografieren verboten.
Außer Marimekko haben wir finnisches
Glasdesign auch bei Iittala in der Münzstrasse gefunden. Im Laden habe ich vieles entdeckt, was ich - wie fast jeder Finne - im Haushalt im täglichen Gebrauch hat. Sogar meine bunten hohen Saftgläser von der Oma aus den Sechzigern waren in dem kleinen musealen Teil des Ladens zu sehen.
In der Quiltausstellung in der Kommunalen Galerie Berlin habe ich gestaunt, wie viele verschiedene Ideen die Quilterinnen aus denselben Ausgangsstoffen hatten. Hier einige meiner Favoriten, gemischst mit dem herbstlichen Laub am Hohenzollerndamm.
Zuletzt habe ich noch DIE Tasche gefunden, nach der ich seit 3 Jahren passend zu meinen petrolfarbenen Stiefeln suche, sogar noch sehr günstig, danke Ankes Geheimtipp in Potsdam.

Also, ein sehr gelungener Ausflug! In Ankes Blog sind noch ganz viele Links. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Berlin-Tour. Was für ein großes Glück hatte ich dieses Jahr, 5 europäische Hauptstädte zu besuchen: Prag, Luxemburg, Wien, Budapest und jetzt noch zum dritten Mal Berlin.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Grippeschutz


Da keiner so richtig weiß, ob man sich gegen die Grippe impfen lassen soll oder nicht, habe ich mich weiter von diesen Ugly Dolls anstecken lassen und ein paar weitere gestichelt. Ich meine, sie schützen vor der Grippe genauso gut wie etwas Anderes auch.

Montag, 26. Oktober 2009

Schweinegrippe?

Zum Glück nicht - nur erkältet. Ich war eine Woche lang tüchtig erkältet, hoffentlich habe ich damit schon mein Teil an allen möglichen Wintergrippen weg. Entsprechend meiner Stimmung entstand meine erste Ugly Doll. Die Farbe erinnert mich an die Penizillin-Lösung, die ich in meiner Kindheit oft einnehmen musste. Das schlimmste müßte überstanden sein, der Reihe nach wurden dann alle in der Familie krank. Aber langsam geht es voran...

Hier ein paar Details von einem noch geheimen Projekt - mehr kann ich im Moment nicht verraten...

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Hallo Wien oder Halloween?

Prater Wien

Jetzt ist die richtige Zeit, in den Läden nach herbstlich-schaurigem Streudeko zu schauen. In 2 Wochen wird sicher noch mal ermäßigt, aber wer jetzt noch schnell etwas Halloweenstoff für ein kleines Projekt braucht, geht jetzt schon mal los.

Z.B. Gelbuchstaben und -Figuren und Streudeko sind prima geeignet für Sunprinting.


Als Grundlage habe ich hell gefärbte und Sunprinting-Stoffreste genommen.



Die Stoffe habe ich mit EMO Sun Mix und EMO Pigmenten gestrichen und mit den Halloween-Figuren belegt.
Die letzten Herbstsonnenstrahlen haben mir dabei geholfen.

Und hier sind ein paar Beispiele von den Ergebnissen.





Donnerstag, 8. Oktober 2009

Kleine Havarien und große Rettungen


Meine Tochter malte mit einem wasserfestem Filzstift, dabei leider ihr Sweatshirt mit. Wir hatten die Idee, das Sweater mit Farbverlauf zu färben.


Das obere Drittel von Sweatshirt wurde mit Wasser angefeuchtet und das trockene untere Drittel mit den Ärmeln wurde in ein Eimer eingehängt.
In das Eimer habe ich zuerst 2 Plastiktüten hineingestellt, damit das Eimer sauber bleibt. Ca. 1,5 Liter Wasser, 1 EL EMO Fixiermittel    oder 2 EL Waschsoda und ca. 50 ml EMO Flüssige Textilfarbe /Farbe Schwarz habe ich vorsichtig in die Tüte eingefüllt, nach einer Weile habe ich die Tüte von außen leicht geknetet. Zwischendurch habe ich noch etwas Fixiermittelwasser/ Sodawasser hinzugegeben, damit die Farbe höher wandert. Ich habe das ganze ca. 3 Std. stehen lassen und danach in der Waschmaschine gewaschen.

Die Restfarbe hat die Kaputze in der Waschmaschine grau gefärbt. Das wäre nicht passiert, wenn ich die gesamte Reaktionszeit der Farbe abgewartet hätte. Aber sieht auch nicht schlecht aus. Mindestens kann sie ihr Lieblings-Sweater wieder anziehen.


Heute früh habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich mein Handy aus der Waschmaschine herausfischte. Also, wenn ich mobil nicht erreichbar bin, könnte es an diesem Härtetest liegen. Ich bin auf Suche nach einer schnellen Lösung des Problems. Hier hilft nachfärben leider nicht.

Jemanden zu vergessen, der am gleichen Tag wie man selbst Geburtstag hat, ist schon eine Leistung. Ich habe es jedenfalls geschafft. Um so herzlicher wollte ich Anke nachträglich gratulieren und habe ihr das kleine Notizbuch für Messe- und Ausstellungsbesuche geschenkt.

Der Stoff ist mit EMO Sun Mix gemalt, maschinen- und handbestickt. In dem Büchlein ist Platz für Notizen und Visitenkarten.
PS. Das Handy geht wieder, bzw. das was zu retten ging, geht wieder.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Erntedankfest - Kürbismus

Bei uns gibt es einmal im Jahr Kürbismus, Traditionsrezept der Familie meines Mannes. Weil wir es so selten kochen, gibt es immer wieder große Aufregung, ob wir alles richtig machen. Es ist nicht schwierig, nur sehr zeitaufwändig. Wir habe 2 halbe Tage mit dem Kürbis verbracht. Ich muss mich langsam an die Speise gewöhnt haben, anfangs mochte ich diese Speise nicht besonders.

Kürbismus - Grundrezept

(beliebig erweiterbar, wir hatten 2,5 kg ausgepressten Kürbis, was ca. 10 kg rohe Kürbiswürfel entspricht)
1 kg ausgepresster Kürbis
2 Brötchen
1/2 l Milch
3 Eier
Thüringer Rostbrätel (Kammfleisch)












Den Kürbis halbieren, in Scheiben schneiden, schälen und in Würfel schneiden. Die Würfel werden in leicht gesalzenem Wasser zerkocht.









Den gekochten Kürbisbrei in Kloßsäcke einfüllen und die überschüssige Füssigkeit rausschleudern damit eine gleichmäßige Masse entsteht.

Die Eier quirlen, die Brötchen in Wasser einweichen, auspressen und in heiße Milch reinbröseln. Die Eier hinzufügen und die Brötchenmasse in die Kürbismasse einrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Das Fleisch anbraten und die Steaks bei Bedarf zu kleineren Portionen schneiden. Eine Schicht Fleisch auf den Boden einer gebutterten Auflaufform legen. Salz unfd Pfeffer nach Geschmack druf streuen. Darauf kommt die Kürbismasse und obendrauf einige Butterflocken.

Im Backofen bei 190 Grad 55 min garen, danach 5 min. bei Grillstufe die Oberfäche bräunen. Fertig! Dazu werden traditionell nur gekochte Kartoffel serviert. Das konnte ich immer nicht nachvollziehen, weil die Thüringer sonst immer viel Soße brauchen. Diesmal haben wir das Fleisch in eine Marinade aus Bier, Senf, Porree und Sojasoße gelegt. Ich habe aus der Marinade eine Soße gekocht, die ich mit Kühne Balsamissimo Preiselbeer abgeschmeckt habe. Es hat gut geschmeckt.

Freitag, 2. Oktober 2009

Langsam geht es voran!

Sunprinting -Tags mit alten Wäscheschablonen - Motiven



Endlich ist es Oktober, ein wenig Zeit zum Luft holen. Zuerst versuche ich alles zu bewältigen, was unbedingt gemacht werden muss - danach sind sie schönen Dinge des Lebens dran. Ich habe so viele Ideen, die darauf warten, ausprobiert zu werden. Ich werde davon berichten, in den letzten Monaten bin ich leider kaum zum Schreiben gekommen.


Übrigens, jetzt ist noch Zeit, vor dem ersten Frost Blätter und Pflanzen für Sunprinting als Wintervorrat zu sammeln. Ich habe gestern Farn geerntet. Am besten die Blätter in ein altes Telefonbuch oder einen Katalog hineinlegen und gleich in dem Buch aufbewahren. So bleiben sie glatt und lange gebrauchsfähig.


Also, bis bald.