Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnachtsgrüße

Ich wünsche euch allen ruhige Weihnachtstage 
und 
einen guten Start ins neue Jahr 2013

 
Unser Baum ist wieder eine einfache Fichte aus dem Garten
jeder Baum hat es verdient, mal ein Weihnachtsbaum zu werden.





Dienstag, 13. November 2012

Wahlsdorf im November


Die Zick-Zack-Zicken verweilten am Wochenende in der Kreativbude Wahlsdorf. Die Nähmaschinen schnurrten, die Nadeln klapperten und wir waren recht produktiv. Ich hatte mir vorgenommen, ein Quilttop in grün-gelb-grau zu nähen. Das Ziel habe ich erreicht. Aus den Resten wurden noch ein Babyquilttop und ein (Schuh-)Beutel fertig, danke Meg fürs Erklären.


Mit Anke haben wir im August beschlossen, uns bis November textile Armbänder zu machen. Hier sind sie:
Das asymmetrische Apfelarmband von Anke finde ich genial. 
Meine drei Bänder, zwei gestrickte und eins aus Leinenresten. 
Wir wollen weiter bei dem Thema bleiben und monatlich ein neues Armband kreiern.
Danke allen Zicken und Familie Walter für das schöne Treffen und für die vielen Ideen.

Sonntag, 11. November 2012

Schnee von Gestern

Andrea Zimmer hatte wunderschöne Läufer in Herbstfarben aus 12 japanischen Falt-Sternen genäht (Materialpackung), so etwas wollte ich auch gern, aber aus Weihnachtsstoffen. Andrea hatte welche aus der Marcus Fabrics Spirit of Christmas The Old Sturbridge Village Collection, die mir super gefielen. Dazu habe ich noch einen Stoff passend in Dunkel-Rot (Mischung aus Karmin 22, Orange 20 und etwas Schwarz 80) mit EMO Flüssige Textilfarbe  selbst gefärbt. Ich kombiniere gern selbstgefärbte Stoffe mit Patchworkstoffen, das belebt das Ergebnis irgendwie. Begeistert ging ich ans Werk. Meine roten Hexagons außen haben eine Kantenlänge von 75mm, die bunten innen 50mm

Die Sterne sind eigentlich ganz simpel zu machen - wenn man sehr genau nähen kann. Meine Sterne sahen eher Mitleid erweckend aus. So einen liederlichen Weihnachtsläufer konnte ich mir mit bestem Willen nicht auf dem Tisch vorstellen. Ich habe dann einfach noch 4 unförmige Sterne mehr genäht und habe sie zu einer kleinen winterlichen Handsrbeitstasche zusammengefügt. Hier stört mich die Ungenauigkeit der Sterne komischerweise überhaupt nicht.

Wie die Hexagons zusammengesetzt werden findet ihr hier.

  Aus den Webkanten entstand dann noch ein herzförmiger Mug Rug

Nun habe ich keinen Läufer, dafür einen Mug Rug und ein Täschchen. Lieseln und Patchwork aus Hexagons ist wieder groß in Mode. Meine Ewigkeitsbaustelle, Grandmother's Flower Garden, bzw. die sich gerade in Arbeit befindenden Blöcke passen gut in die Tasche rein und können überall hin mitgenommen werden. Vielleicht wird dieser Quilt auch irgendwann fertig...

Samstag, 20. Oktober 2012

Patchworktreffen in Hohenstein Ernstthal 2012

Bilder vom heutigen Regionaltreffen, am morgigen Sonntag 21.10.2012 zum Tag des Traditionellen Handwerks im Erzgebirge sind alle Ausstellungen und Stände noch da



 Eine  nahe Verwandte von meiner Urlaubsliebe  entdeckte ich im Museum.
Hängestrümpfe und Patchwork mit Strumpfpackungen? Ein Einblick in die Strumpfgeschichte in der ständigen Ausstellug des TRM.
 Andrang zum Show and Tell.

Viele haben mich am Stand besucht, darunter auch

Morgen will ich unbedingt auch die Ausstellung sehen, 
heute kam ich irgendwie nicht dazu.
Am Sonntag soll das Wetter noch genauso gut sein - 
kommt einfach mal vorbei.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Patchwork-Regionaltreffen in Hohenstein-Ernstthal

 Sehen wir uns
 am Wochenende
20./21.10.2012 
zum Gilde-Regionaltreffen 

Ich bin an beiden Tagen da, das Programm klingt sehr vielversprechend.
Die Ausstellung "Freundschaftsband -  Stadtlandschaften in Mitteldeutschland" interessiert mich sehr
Verkaufsstand decolorist.de

Montag, 15. Oktober 2012

Bargello & Neue Ernte


Beim letzten Patchworktreffen in Gera konnten wir die ersten Quilts bewundern, die wir in Andrea Zimmer's Bargello-Kurs angefangen hatten.











Meiner ist ein Läufer geworden, passend zu den Zierkürbissen...
 

Weitere Herbstboten sind eine bedruckte Eule, Julia's Blattigel und ein Korb voller Pilze - Edelreizker; sie wuchsen in unserer Einfahrt! Ein freundlicher Nachbar wies uns drauf hin, dass sie essbar sind.

Lecker!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Rückblick Sommer - Willkommen Herbst

  
Nach einer langen Blogpause möchte ich mich wieder melden. 
Ich war nicht zu faul zum Bloggen, es gab nur gerade so viel Anderes zu tun.


Im Juli war ich kurzentschlossen in Finnland und habe mich verliebt. Ich sah diese wunderschöne Singer-Nähmaschine im Schaufenster einer Flohmarkthalle und war hin und weg. Sie ist eine aus Tretmaschine umgebaute elektrische Maschine Bj. 1951. Der dänische Motor schnurrt wie neu. Traumhaftes Stichbild. Meine Urlaubsliebe mußte - schon aus Gewichtsgründen - in Finnland bleiben und hat ein liebes Zuhause bei Freunden gefunden.

 Meine Fotos von einem wunderschönen Tag in Berlin habe ich an einem so geheimen Speicherplatz abgelegt, dass ich sie nicht mehr finden kann. Zum Glück hat Anke von dem Ausflug  berichtet. Letztes Wochenende war ich wieder in Berlin, zum ersten Mal zum Marathon - natürlich nicht als Läufer, sondern als Zuschauer dabei. Ich bewundere alle, die es zum Ziel geschafft haben, egal in welcher Zeit.
Der Straßenrand hatte sich ein kilometerlanges Volksfest verwandelt. 
Fans aus aller Welt feuerten ihre Favoriten an.
Ich habe mich neulich völlig vereult ... ich meine in Eulen verliebt. Als dieser Eulenboom vor einem guten Jahr losging, habe ich noch widerstehen können. Aber je mehr Eulen ich sehe, finde ich sie seltsamerweise immer sympatischer.
 Eulenhaus Jena
So kamen für mich nur Eulen  in Frage, als wir mit Elke, Gudrun und Katrin letzte Woche einen Schablonen-Siebdruckabend machten. Man nehme:
 Offene (unbelichtete Siebe) + Rakel
 Papierschablonen aus Packpapier oder alten Briefumschlägen, Schere, Skalpell
 EMO Deckweiss, EMO Druckemulsion und EMO Pigmente
 Und fertig ist der Eulendruck. Oder mehrere...
 Die herbstliche Natur ist eine unendliche Quelle der Inspiration. Ich könnte tausende Projekte auf einmal anfangen.

PS EMO Druckemulsion und EMO Sun Mix Emulsion sind frisch aus Finnland eingetroffen und wieder im Shop erhältlich.

Sonntag, 1. Juli 2012

Färbewetter

Hitze mag ich gar nicht. Aber zum Färben ist das Wetter optimal. Als es vorauszusehen war, dass das Wochenende heiß wird, habe ich mir vorgenommen, die in der neuen Quilting Arts beschriebene Färbemethode zu probieren.

Klar habe ich schon öfters Stoffe liegend gefärbt oder bemalt. Hier ist die Grundidee jedoch, mehrere Stoffe platzsparend auf einem Stapel zu färben und die Farbe in der Sonne einwirken zu lassen. Ich habe einen Tisch mit Folie (aufgeschnittener Müllsack) belegt. 

Ich habe Baumwollsatin gefärbt. Satin schimmert und bringt die Farben zum Leuchten. Damastbettwäschestoffe werden meistens ähnlich schön. Viele Baumwollstoffe mit matter Oberfläche wirken dagegen oft dumpf. Die vorgewaschenen Stoffstücke kamen vor dem Färben für ca. halbe Stunde in ein Eimer mit Sodalösung  (ca. 12 EL Soda auf 5 Liter Wasser). Soda fixiert die Farbe auf den Stoff.

Ich habe EMO Flüssige Textilfarbe verwendet. Meine Stoffstücke waren ca. 100x70 cm groß und wogen je knapp 100 g. Das bedeutet einen Farbbedarf von 10 ml pro Stoffstück, wenn ich eine satte Färbung wünsche. Für helle Töne dosiere ich entsprechend weniger. Die Farbe gebe ich in eine Salzlösung (ca. 4 EL Salz oder Glaubersalz auf 1 Liter Wasser). Hier habe ich ca. 100ml von dieser Salzlösung genommen und die benötigte Farbmenge damit gemischt.  

Diese Farblösung habe ich dann auf die in Soda eingeweichten Stoffstücke gekippt und mit Handschuhen in den Stoff eingearbeitet. Die Arbeitsfläche habe ich mit Absicht etwas mit Neigung hingestellt, damit die überschüssige Farbe auf einer Seite frei ablaufen kann.



Wenn der Stoff fertig ist, wird einfach eine Folie draufgelegt, die mit einem neuen Stoff belegt wird und obendrauf kommt wieder eine Folie. Ich verwende gern schwarze Müllsäcke, unter denen wird es schön heiß in der Sonne, das begünstigt die Fixierung der Farbe.
Ich wollte diesmal eigentlich ganz dizipliniert sein und nach einem bestimmten Schema färben. Das ist aber so gar nicht meine Art und schon beim zweiten oder dritten Stoff habe ich mich ertappt, Farbverläufe zu gestalten.  

Den obersten Stoff auf dem Stapel habe ich  zweifarbig gefärbt und auch etwas geknittert... 

 Dann kam noch mal Folie drauf und ein paar Steine zum Festhalten.
  Auf einer längeren Fläche habe ich noch einige lange Stoffbahnen gefärbt. In Plastikbeuteln habe ich dann noch zusätzlich kleinere Stoffe mit Farblösung begossen. Diese Stöffchen kommen in den Plastikbehältern auch unter eine schwarze Folie, damit die Sonnenwärme optimal genutz wird.

Das schwierigste für mich war wieder das Warten. Diesmal wollte ich wirklich eisern bleiben und  die Stoffe den ganzen Tag + eine Nacht unter den Folien lassen. Aber dann kam das Gewitter... ich habe doch noch spätabends alles gespült und danach in der Maschine bei 60°C gewaschen. Es wäre besser gewesen, sie noch über Nacht liegen zu lassen - die Farbe war noch aktiv und klebte schön an meinen Fingern, ich hatte dummerweise keine Handschuhe angezogen. Vielleicht wären die Petroltöne auch noch kräftiger geworden? Mit Soda ist die Reaktionszeit eindeutig länger als mit dem EMO Fixiermittel, das es leider nicht mehr gibt. Das nächste Mal werde ich bis früh warten, komme vom Himmel was wolle.


Und das erwartete mich heute früh auf der Wäscheleine:

 Unis aus der "Stapelfärbung"
 
 Marmorierte Stoffe aus den Beuteln und Behältern
Farbverläufe vom Stapel
Insgesamt sind die Ergebnisse OK. Ich finde die Stapelmethode gut, wenn man draußen auf kleinem Raum viele Stoffe gleichzeitig bearbeiten möchte. Besonders gut ist sie geeignet, Farbverläufe zu gestalten. Unis werden in der Waschmaschine gleichmäßiger.

Die aufgeschnittenen Müllsäcke habe ich gespült und nehme sie noch mal zum Färben oder für Sunprinting. Noch besser wäre, die Säcke wären so groß, dass man  sie nicht aufschneiden müßte. Man könnte sie dann einfach umstülpen (Farbseite innen!) und ganz normal als Müllsack verwenden.

Zu den Färbeanleitungen.