Dienstag, 7. Januar 2014

Januar - der unkreativste Monat?

 Kreativität im Januar - eine zarte Knospe oder eine verblühte Rose? 
Der Januar ist traditionell mein unkreativster Monat. Auch jemand, der praktisch immer Ideen hat, braucht mal eine Pause, und für mich ist der Januar dafür da. Es gab Jahre, in denen ich im Januar keinen einzigen Stich genäht und keine Masche angeschlagen habe.

Pause nötig
Dagegen bin ich 2014 fast hyperproduktiv in den Jänner gesprungen, mit den finnischen Handschuhen. Ich habe inzwischen schon 3 1/3 Fäustlinge fertig. Wirklich kreativ ist es natürlich nicht, aber das Übertragen des Musters vom Strickschrift beruhigt mich irgendwie. Andere machen vielleicht Yoga oder murmeln leise Mantras. 

Da noch viel Nalle-Wolle übrig war, habe ich die Fäustlinge noch mal angeschlagen, die Farben diesmal umgekehrt. Ich versuche sie extra straff zu stricken. Was auf dem Foto nicht zu sehen ist, die neuen Handschuhe sind mindestens 2,5 Nr. kleiner als die ersten. Die ideale Größe wäre irgendwas dazwischen, aber für ein drittes Paar reicht die Wolle nicht. Auftrennen kommt nicht in Frage.
Schwanger mit Ideen?
Mit Elke, Katrin und Gudrun arbeite ich an einem Projekt, in dem ein Gemälde textil interprätiert werden soll. Es ist noch Zeit bis Ende März da, die brauche ich auch. Ich schaue mir das Bild oft an und habe schon ein paar Ideen. Ich warte außerdem immer noch drauf, dass meine Nähmaschine aus dem Winterurlaub aus der Werkstatt wieder kommt. Dann fange ich einfach an und sehe wohin die Reise geht.
Der Weg zum kleinen Schloss

Mein guter Vorsatz für 2014:
Ich will das Egoistische Nähen voran treiben und möglichst jeden Monat etwas für mich selbst machen. Das erste Täschchen aus Beauville-Satin ist ist schon zugeschnitten. Weitere passende Täschchen sollen folgen.

Quiltmuster-Idee?
Ausflugstipp in Thüringen: 
Die Fotos  (außer Fäustlingsbild) entstanden am Sonntag nachmittag auf dem Schloß Tonndorf. Dort kann man jeden 1. Sonntag des Monats das Schloßgelände besichtigen. 

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