Sonntag, 31. Mai 2015

Färbefest und Fest der Farben auf Freundschaftsinsel

Am Samstag trafen sich die Zicken zum Färbefest bei Kerstin. Früh war es kalt, mittags ging es einigermaßen und am Nachmittag hat eine Regenschauer uns überrascht. Wetterbedingt waren wir nicht ganz so produktiv, aber wieder ein schönes Treffen.
Meine gefärbten Stoffe liegen noch über Nacht im Farbbad. Morgen werde ich sehen, wie sie geworden sind. Ich wollte eigentlich mehr Stoffe drucken, die Zeit war aber zu kurz dazu.

 
Heute waren wir natürlich auf dem Stoffmarkt in Potsdam. Es war etwa so, als ob man satt Lebensmittel einkaufen geht - nach ausgiebigem Färben ist man nicht ganz so hungrig nach Stoff wie sonst. Nichtmal nach Futterstoff.
 


Ein wahres Fest der Farben war dagegen die Potsdamer Freundschaftsinsel, die Anke mir heute gezeigt hat. Sie weiss, dass Iris meine Lieblingsblume ist. 
Einige Rosen haben auch schon geblüht, aber auf Rittersporn & co müssen wir noch warten. Die Insel ist eine herrliche Oase mitten in der Stadt.

Montag, 18. Mai 2015

Zum internationealen Museumstag

Taschenvorlagen für Perlenweberei
holte ich mit meiner Tochter unseren "Muttertagsausflug" nach. Wir fuhren zum Museumssfest vom TRM nach Hohenstein-Ernstthal. Zur Ausstellungseröffnung „Glasperlen in der Mode“ gab es eine hochinteressante Führung von der Sammlerin Frau Dr. Bettina Levin, Sehmatal - Sehma.

In den goldenen Zwanzigern gab es eine riesige Nachfrage für Perlenaccessoires

Bei der Ausstellung werden Taschen und Textilien,  historische Werkzeuge und Maschinen präsentiert. Erzgebirge war eine Hochburg der Glasperlenweberei ca. 1910-30. Mit der Wirtschaftkrise brach der Export (vorrangig in die USA) ein und es wurde immer weniger in dieser Technik gearbeitet bis die Herstellung Ende 1950er Jahre komplett einschlief.
 
Einsätze für Kindertaschen


Perlentäschchen

Auch nach der Erfindung des Perlenwebstuhles blieb es recht mühsam. Die Musterreihen wurden in Kinderarbeit vorher eingefädelt und der Weber webte sie einzeln in ein Gewebe ein.
Im TRM hat sich viel getan in den letzten Jahren. Das Museum ist neu geordnet, die Motorräder sind ganz oben, die ständigen Ausstellungen zur Textilgeschichte in den unteren Etagen.
Die von Gudrun Heinz kuratierte Miniquiltausstellung "Langeweile" war auch noch am Sonntag zu sehen. Ich habe mich gefreut, dass ich es doch noch geschafft habe, sie zu sehen.

TRM ist ein super Ausflugsziel mit vielseitigem Angebot für die ganze Familie, gut von der A4 zu erreichen.

http://www.trm-hot.de/images/plakat_glasperlen-2015.jpg