Donnerstag, 10. September 2015

Elsass-Projekt 2015 - Vorfreude schönste Freude

Diesen September fahre ich mit Gudrun und Katrin zum Carrefour Européen du Patchwork nach Silbertal. Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen haben wir ein Vorfreudeprojekt ins Leben gerufen. Wir wollten uns Taschen und passende Accessoires nähen.

Gudrun entschied sich für eine Charm-Square-Jewel-Shaped-Bag.
 Sie hat gleich zwei schöne Seiten!
Katrin hat eine elegante Fallon Shoulder Bag genäht. Und eine passende Beuteltasche dazu.
Meine Tasche ist ein Rucksack geworden.
Ich wollte ursprünglich etwas mit einem intergrierten Stickbild machen. Es sah aber irgendwie alles total muffig aus. So habe ich den Plan wieder begraben. Dafür kam mir der aus Finnland mitgebrachte, helltürkise bedruckte Leinen in die Hände.

Da ich keinen passenden Rucksackschnitt hatte, stand ein häßlicher Werbe-Kühlrucksack Modell. Er sieht aus wie eine Rettungsweste. Er hat aber eine sehr schöne Größe.

Ich übertrug die Maße, nicht aber den genauen Schnitt auf den Leinen. An die Vordertasche gibt es etwas Spitze, hoffentlich ohne zu kitschig zu wirken.
Das Innenleben ist aus Synthetik, der Korpus ist mit einer luftdurchlässiger Folie stabilisiert.
Das japanisch anmutende Schrägband an den Trägern habe ich von meinem ersten Elsass-Besuch  2008 mitgebracht, es wurde langsam Zeit, es zu vernähen  :-)
 
Ich habe aus dem Rucksackstoff noch eine passende Armband-Geldbörse (heißen sie so? Engl. wrist wallet) und eine textile Kette genäht.

Ich habe alles schon mal Probe getragen. Der Leinenstoff ist sehr angenehm auf der Haut. Der Rucksack ist stabil, aber leicht. Alles so, wie ich es gern haben wollte.

So, jetzt steht nichts mehr im Wege - nächste Woche geht's los!
Stand am 9.9.15
Der Countdown läuft

Samstag, 5. September 2015

Bergbau-Technik-Park Leipzig

An einem der letzten heißen Tage hielten wir an dem Bergbau-Technik-Park an der Autobahn A38 an (Zufahrt über B2 Richtung Zentraldeponie). Wir sehen die beeindruckenden Maschinen jedesmal von der Autobahn aus, wenn wir zu der Tochter nach Leipzig fahren.
Da sich mein technisches Interesse in Grenzen hält, habe ich die Maschinen einfach als Industriekunst betrachtet und viele Fotos gemacht. 
Für Besucher werden Führungen angeboten, ich glaube aber dass ich bei der Hitze mich hätte nicht drauf konzentrieren können. Der Park ist kronologisch angeordnet und Infotafel veranschaulichen den Rundgang.
Luftschlösser :-)


Mich faszinieren das Licht, die Formen und das Material.

Dienstag, 1. September 2015

Helsinki und Tallinn in 4 Tagen



Anke und ich träumen von (mindestens) 3 Städtereisen. Die erste Reise auf unserer Wunschliste haben wir vor 3 Wochen gemacht, wobei es sogar 2 Städte waren, Helsinki mit einem kurzen Abstecher nach Tallinn.
Mit uns kam auch endlich der Sommer nach Finnland. Bis dahin war es sehr kalt und regnerisch gewesen. Wir hatten jedoch nur Sonnenschein.
Oft waren wir am Hafen, ob zum Essen, Bummeln oder Rausfahren.

Auf der Festungsinsel Suomenlinna (Weltkulturerbe) war es recht windig.

Unsere "Special Interests" kamen auch nicht zu kurz, überall gab es etwas Schönes zu entdecken, Kunsthandwerk, Stoffgeschäfte, Flohmärkte, marimekko-Läden oder

Wühlkisten @ Eurokangas







marimekko Fabrikverkauf                                    

Zeitlose marimekko-Ikonen in Design-Museum
Finnische Modeausstellung im Design-Museum Helsinki

eine textile Installation an einer Tankstelle in der Nähe des Museums











Auf der anderen Seite des Finnischen Meerbusens liegt Tallinn,
eine lebendige Mischung aus einer modernen City und einer alten Hansestadt, ein Paradies für Handarbeitsverrückteliebte, ganz gleich ob es um Material oder um fertige Produkte geht.
Estnisches Kunsthandwerk ist allgegenwärtig in den Läden und Gallerien in der Altstadt
Feinschmecker kommen auch auf ihre Kosten. Immer nehme ich mir vor, länger als einen Tag in Tallin zu bleiben, vielleicht klappt es irgerndwann?

 Die Zeit verging viel zu schnell. Anke ist dann wieder heim geflogen und ich habe noch 2 Tage in der alten Heimat verbracht. Meine Heimatstadt Kouvola wird oft eine der häßlichsten Städte Finnlands genannt. Im Sommer es gibt zumindest viele schöne Bepflanzungen wie diese hier am Rathaus, die den Blick von den zahlreichen Betonklötzen ablenken.


 Wo geht die nächste Reise hin?