Montag, 29. Dezember 2008
Alte Garnrollen - Erinnerungen
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Meine Weihnachtsgeschichte 2008 Teil 2
Als wir nach 2 Christvespern (meine Tochter spielt beim Sing-Krippenspiel und mein Mann beim 2. Gottesdienst mit) wieder alle zu Hause waren und uns auf ein gemeinsames Abendessen gefreut hatten, dauerte es nicht lange, dass mein Mann die ersten anzeichen der Magengrippe spürte. Die Dinge nahmen ihren Lauf. Zum Glück hatten wir das ganze medizinische Equipment wegen meiner Krankheit vorrätig. Er konnte nichts von dem Weihnachtssalat nach überliefertem Familienrezept, auf den er das ganze Jahr freut, essen. Die Rotweinflasche haben wir wieder zugestöpselt und lagen schon um 10 Uhr im Bett.
Ach ja, der Weihnachtsmann hatte es wohl geahnt, dass meine alte Kamera nicht mehr mitmacht. Ich habe eine neue bekommen, muss aber bei der Tochter erstmal einen Lehrgang machen, die Digitaltechnik hat sich in 10 Jahren gewaltig entwickelt. Also, Bilder wird es hoffentlich bald wieder geben. Und ich darf mir eine Kameratasche nähen.
Ruhige Feiertage!
Update 26.12.
Jetzt hat es auch noch meine Tochter erwischt. Mindestens haben wir uns dieses Jahr nicht überfressen und blicken hoffnunfsvoll auf Silvester und auf das Neue Jahr.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Vorfreude, schönste Freude! Meine Weihnachtsgeschichte 2008 Teil 1
Vor ein paar Tagen hat mich eine heftige klassische Magengrippe erwischt - Zwangsruhe. Zum Glück sind keine großen Feiertagsaktivitäten oder Reisen geplant und ich verbringe 2 Tage im Bett, meine Familie kümmert sich um alles. Heute früh fühle ich mich langsam besser und will mitmachen, es wäre aber vielleicht besser gewesen, im Bett zu bleiben...
Ich will den Weihnachtsbaum dekorieren und dazu - wie jedes Jahr - meine finnische Lieblings-Weihnachts-CD hören. Die CD ist weg. Ich finde etwa 20 andere, aber nicht meine. Na gut, ich höre eine andere, deutsche Chöre, auch schön. Der Baumstamm war sehr dünn und mein Mann hat eine vielversprechende Keilkonstruktion in den Baumständer gebaut und ist weggefahren, um ein paar Weihnachts-Besuche in der letzten Minute zu erledigen. Schon als ich die ersten Kerzen anbringe, kippt der Baum.
Ich weiß, dass irgendwo auf dem Boden noch alte Weihnachtsbaumständer sind (früher waren die Bäume dünner?) und mache dort einen Rundgang. Was ich finde, sind meine geliebten Puppenhausmöbel, die ich seit ca. 5 Jahren suche. Dummerweise habe ich das Puppenhaus verschenkt, als ich glaubte, mein Mann hat die Möbel entsorgt. Schließlich finde ich drei Weihnachtsbaumständer aus Gusseisen und suche den stabilsten aus. Mir gelingt es, den Baum drin festzuschrauben und aufzustellen. Neustart.
Heilig Abend Mittag gibt es bei uns immer traditionell Milchreis. Ich setze den Milchreis an und vergesse nachzugucken. Es richt irgendwie komisch nach einer Weile. Dank der Antihaftbeschichtung des Topfes kann ich den ersten Milchreis relativ problemlos entsorgen und passe beim 2. Versuch besser auf. Er brennt nur ganz leicht an.
Inzwischen habe ich statt Weihnachtsmusik Ina Müller aufgelegt. Der Baum ist eine Herausforderung. Wir haben eine Fichte (die weg musste) im eigenen Garten gefällt, nach dem Motto "jeder Baum hat es mal verdient, ein Weihnachtsbaum zu sein". So sieht er auch aus. Die Dekoration passt auch irgendwie nicht. Ich denke, in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise ist er schön genug.
Meine Familie kommt. Der Fleischer rettet unwissentlich unseren Mittag: es gibt Weißwürstchen und etwas Milchreis als Nachtisch. Im finnischen Weihnachtsmilchreis sind immer Mandeln versteckt, wer eine auf seinem Teller findet, kann sich etwas wünschen. Ich habe die Mandeln vergessen. Also, keine Wünsche diesmal.
Nach dem Essen wollen wir noch schnell einem Geburtstagskind gratulieren fahren. Ich bastele in der Eile eine Karte mit Libellen, das Jubilar hat Libellen gern. Ich finde kein passendes Passpartout, schneide eins selber und lege das heisse Bügeleisen, mit dem ich den schönen amerikanischen Libellenstoff glätten will, aus Versehen auf eine Plastiktüte. Ich merke es, als es wieder etwas komisch riecht. OK, es war nicht mein einziges und bestes Bügeleisen, aber trotzdem ärgerlich. Auf dem Libellenstoff ist auch ein kleiner Fleck, der mit kunstvoll drappierten handgefärbtem Stickgarn jedoch zu kaschieren geht.
Als wir wieder zu Hause sind, will ich ein Foto von dem häßlichen Weihnachtsbaum und von dem angebrannten Bügeleisen machen. Das geht leider nicht, weil ich die Kamera fallen lassen habe und sie nun endgültig nicht mehr geht.
Bitte bedauert mich nicht, drückt mir nur die Daumen, dass es wieder besser läuft. Wenn nicht, steh ich erst nächstes Jahr wieder auf.
F R Ö H L I C H E
W E I H N A C H T E N !
PS. Das Bügeleisen läßt sich vielleicht als Stoffdruck-Stempel wiederverwenden, es sieht recht interessant aus.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Zum IV Advent
Sonntag, 14. Dezember 2008
Zum III Advent
Heute haben wir schon das 3. Licht angezündet.
Und konnte es nicht mit dem Auspacken abwarten. DANKE!
Diese müßten pünktlich zum Fest weiß blühen.
Sonntag, 7. Dezember 2008
Zum II Advent
Sonntag, 30. November 2008
Zum I Advent
Seit 6 Jahren plane ich, einen Weihnachtsläufer zu nähen. Jetzt ist es endlich soweit, mindestens das Top ist fertig. Den Rest schaffe ich irgendwie auch noch bis Weihnachten...
Leztes Jahr beim Nadelkissenswap hatte ich mir weihnachtliche Nadelkissen gewünscht. Hier ein hängt ein Teil davon testweise. Den Kranz muss ich noch auffrischen.
Mittwoch, 26. November 2008
Weltwirtschaftskrise oder Schlechte Zeiten, gute Zeiten?
Foto: KatrinDetail Libelle
Ohne Bilder wäre alles doof
Wie letztes Jahr, haben wir wieder einen Ausflug in das benachbarte Vogtland gemacht, diesmal in die alte Textil-Industriestadt Greiz. Von den einstigen großen Stoffherstellern ist leider nichts mehr übrig. Wir besuchten zuerst die Blaudruckerei Schwinkowski und bekamen eine spannende Vorführung, wie Blaudruck im traditionellen Handwerk entsteht.
„Was Greiz gewebt und Greiz gefärbt, das hält bis es die Enk’lin erbt". Dr. Doehler 1924In dem Museum in Unterem Schloss gibt es eine textilhistorische Ausstellung. Herr Ritter führte uns schwungvoll durch die Schauwerkstatt und erklärte uns viel Wissenswertes über die Textilindustrie und Entwicklung der Webstühle. Wenn man weiß, wie mühsam es früher war, Stoffe herzustellen, möchte man ja fast gar nichts mehr zerschneiden!
Es war wieder ein richtig schöner Tag - ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug und auf die geplanten Kreativtage 2009 unserer Quiltgruppe.
Am Abend haben wir uns die Vogtländische Küche in der Neuen Schenke (Neuen!? gegründet 1492) schmecken lassen.
Dabei haben wir gewichtelt, jeder sollte aus den zu Ostern gewichtelten Stoffen ein Geschenk nähen und diese wurden mittels Würfelspiel wieder neu weitergegeben. Es war spannend, alle hatten sich wahnsinnig viel Mühe mit der Gestaltung gegeben!Ich habe eine tolle Nähutensilien-Tasche in Pompadour-Form von Elke bekommen
Innenansicht Pompadour
Montag, 10. November 2008
Das ultimative Taschenwochenende in Rostock
obwohl ich schon praktisch auf dem Weg zum Taschen- und Stumpworkkurs von
Daniele von Fischer nach Rostock war. Auf den Kurs hatten Elke und ich uns lange gefreut. Mit vollgepackten Taschen kamen wir bei unserer Rostocker Quiltfreundin an. Zur Begrüßung wurden erstmal Karten gebastelt - natürlich in Taschenform, was für eine Frage!?
Links Elkes, rechts Helenas Taschenkarte
Nach 2 intensiven Kurstagen waren unsere Taschen fast fertig, verziert mit Stumpworklibellen und Stickereien. Wer noch nie Stumpwork probiert hat,
ahnt gar nicht wie viel Arbeit in so einer Libelle steckt.
Es hat Spaß gemacht, viel Neues zu lernen.
Hier ein Teil der Kursarbeiten. Die Taschen werden noch fertig gestellt.
Abends haben wir noch weitere textile Techniken ausprobiert und dabei viel Spaß und neue Ideen gehabt. Danke an euch Rostocker Quilterinnen
für die herzliche Aufnahme und Organisation -
hoffentlich bis bald zum nächsten Kurs?
Montag, 3. November 2008
Patchworktreffen Annaberg-Buchholz
Das Patchworktreffen in Annaberg-Buchholz am vergangenen Wochenende war sehr schön, danke an euch alle, die mich dort besucht haben. Andrea & Gerti ebenfalls herzlichen Dank für die Organisation!
Leider konnte ich mir in der Umgebung nichts anschauen,
aber das werde ich bei Gelegenheit nachholen,
Erzgebirge ist nicht weit weg von hier.
In der Ausstellung gab es viele tolle Quilts, mein Favorit war der riesengroße Stern von Veronika Kaminski.
Schon eine Weile her habe ich versprochen, den wunderschönen Mohnquilt von den Oldenburgerinnen Helga Kleinert und Mervi Windels hier im Blog vorzustellen. Mervi hat die Mohnblüten naturgetreu mit EMO Farben gemalt und Helga hat die Stoffe gefärbt und den Quilt zusammengestellt. Die einzelnen Blüten sind zusätzlich in Trapuntotechnik plastisch ausgestopft. Ich würde ihn am liebsten behalten!
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Patchworktreffen Annaberg-Buchholz & Kurse in Leipzig
Am kommenden Wochenende 31.10.-2.11. gibt es zum zweiten Mal Patchworktreffen in Annaberg-Buchholz im Erzhammer. In der Umgebung gibt es auch viel zu sehen. Also, wie wäre es mit einem Ausflug ins Erzgebirge? Ich bin dort an allen 3 Tagen, viellecht sehen wir uns dort?
Mein letzter Sunprintingkurs in diesem Jahr findet 23.11. in Leipzig statt -
es sind noch wenige Plätze frei. Der erste Kurs im neuen Jahr ist ebenfalls
in Leipzig, am 25.01.2009.
Übrigens, in der Natur gibt es noch jede menge schöne Blätter und Pflanzen, die sich für Sunprinting eignen. Also jetzt an einen kleinen Wintervorrat denken, bevor der erste Schnee kommt.

Freitag, 26. September 2008
Silbertal: Ausstellung Das Nordische Licht - die Nordische Farbe
"Das Nordische Licht - Die Nordische Farbe" in der Kirche
Eglise de la Madeleine (Nr. 5) in Sainte-Marie-Aux-Mines
Die Kirche war voller tolle Quilts aus Finnland. Maija hat mit anderen finnischen
Quilterinnen die Ausstellung betreut. Auffallend viele Künstlerinnen hatten mit
Sunprinting-Stoffen gearbeitet. Hier einige Beispiele von den leuchtenden
Farben des Nordens:
Aus Liebe zu Farben, Raili Widgren, 2007
Blaue Sinfonie - Paula Juvonen 2008
Mittsommernacht - Maija Brummer 2007
Herbstblumen - Rauni Filipus 2008
Licht in Sicht - Laila Mäntyranta 2007
Pinselblume - Martta R. 2007
Morgen - Aino-Maija Peltoniemi 2007 und Polarnacht - Irma Pynnönen 2008
Väterchen Frost - Helena Haavisto 2007 und Winter - Marita Lappalainen 2008
So viele Quilts machen Appetit auf Elsässer Spezialitäten...

