Ich hatte gefärbte und Sunprinting-Stoffe für die Arbeitsproben vorbereitet. Das hier ist eine meiner Übungen, eine Sunprinting-Schnecke. Ich habe versucht, die Formen des Sunprints zu betonen. So ein Kurs macht immer Spaß und ich habe mich gefreut, dort auch die Chemnitzer Quilterinnen wiederzusehen.
Sonntag, 1. Februar 2009
Maschinenquilten
Gestern habe ich mit Elke und Gudrun einen Maschinenquiltkurs bei Gudrun Heinz im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal gemacht. Bisher war ich mit meinen Versuchen nicht so zufrieden und hatte lieber mit der Hand gequiltet. Aber mit den Tipps von gestern komme ich vielleicht ein Stück näher an mein Ziel, ordentlich mit der Maschine Quilten zu können.
Diese Maschinen standen im Museum bereit. Nähgarn war auch reichlich da.
Ich hatte aber alles mitgebracht und übte doch lieber mit meiner eigenen Maschine...
Gudrun übermittelte in ihrer sympatischen Art uns viele Kniffe des Maschinenquiltens.
und führte uns durch die hochinteressante Ausstellung "Verblüffend" mit über 100 textilen Kunstwerke im Kleinformat. Dort war leider fotografieren verboten, aberes gibt eine CD über die Ausstellung. Es gab viele neue Anregungen sowohl im Kurs als auch in der Ausstellung.
Ich hatte gefärbte und Sunprinting-Stoffe für die Arbeitsproben vorbereitet. Das hier ist eine meiner Übungen, eine Sunprinting-Schnecke. Ich habe versucht, die Formen des Sunprints zu betonen. So ein Kurs macht immer Spaß und ich habe mich gefreut, dort auch die Chemnitzer Quilterinnen wiederzusehen.
Ich hatte gefärbte und Sunprinting-Stoffe für die Arbeitsproben vorbereitet. Das hier ist eine meiner Übungen, eine Sunprinting-Schnecke. Ich habe versucht, die Formen des Sunprints zu betonen. So ein Kurs macht immer Spaß und ich habe mich gefreut, dort auch die Chemnitzer Quilterinnen wiederzusehen.
Sonntag, 11. Januar 2009
Berlin
Ein Berliner Menü der Spitzenklasse haben wir am Konnopke's Imbiß an der Schönhäuser Allee eingenommen. Es war die leckerste Currywurst meines Lebens. Hier möchte ich bei Gelegenheit wieder essen!
Donnerstag, 1. Januar 2009
Gutes Neues Jahr - Licht in Sicht?
Euch allen wünsche ich ein gesundes neues Jahr.
Wie das alte Jahr endete, so ging es bei uns mit dem neuen los:
Am Silvesterabend hatte es auch noch unseren Hund erwischt, die Magengrippe, dachten wir. Ihm ging es richtig elend die ganze Nacht. Heute haben wir festgestellet, dass er sich eine 500-g-Tüte Fruchtgummis aus der Reisetasche unseres Besuchs organisiert hatte und diese Menge nicht vertragen hatte. Heute ist er wieder fit und wir kaputt.
Montag, 29. Dezember 2008
Alte Garnrollen - Erinnerungen
Bis auf eine sind diese Garnrollen von der Großmutter meines Mannes, Hildegard. Hildegard war Schneiderin und hatte einen kleinen Schokoladenladen. Ich habe Hildegard leider nicht mehr kennengelernt. Das ist Schade, weil ich gewissermaßen ihre Reinkarnation sein soll. Aber vielleicht wäre es auch nicht gut gegangen, wenn zwei, die nicht gut zuhören können, sich treffen? Nähtechnisch hätte ich von ihr viel lernen können, einige von ihren Handarbeiten existieren noch.
Die zweite rote Garnrolle, Ackermann's 36, hat einen langen Weg hinter sich. Sie habe ich von meiner Mutter bekommen. Sie brachte die Rolle als Erinnerung von ihrer ehemaligen Arbeitsstelle, einem Herrenausstatter mit. Das Geschäft wurde nach dem II Weltkrieg aus Wiborg nach Kouvola (meine Heimatstadt) evakuiert und dort weitergeführt. Das Garn ist mindestens 70 Jahre alt und schon ganz morsch.
Das heutige Wiborg kenne ich von meinen Besuchen und das Wiborg der goldenen Erinnerungen aus alten Büchern und Erzählungen. Die lebendige Stadt war viersprachig: finnisch, schwedisch, russisch und deutsch wurde gesprochen. Mein Gymnasium hat ebenfalls seine Wurzeln in Wiborg. Wenn es eine Zeitmaschine gäbe, möchte ich mich in das alte Wiborg hineinversetzen lassen, um alles selbst zu erleben.
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Meine Weihnachtsgeschichte 2008 Teil 2
Mir ging es zwischendurch schon recht gut. Mein Mann hat versprochen, mir ein neues Puppenhaus zu bauen. Das hat aber Zeit bis wir Enkel haben, ich habe momentan sowieso keine Zeit zum spielen.
Als wir nach 2 Christvespern (meine Tochter spielt beim Sing-Krippenspiel und mein Mann beim 2. Gottesdienst mit) wieder alle zu Hause waren und uns auf ein gemeinsames Abendessen gefreut hatten, dauerte es nicht lange, dass mein Mann die ersten anzeichen der Magengrippe spürte. Die Dinge nahmen ihren Lauf. Zum Glück hatten wir das ganze medizinische Equipment wegen meiner Krankheit vorrätig. Er konnte nichts von dem Weihnachtssalat nach überliefertem Familienrezept, auf den er das ganze Jahr freut, essen. Die Rotweinflasche haben wir wieder zugestöpselt und lagen schon um 10 Uhr im Bett.
Ach ja, der Weihnachtsmann hatte es wohl geahnt, dass meine alte Kamera nicht mehr mitmacht. Ich habe eine neue bekommen, muss aber bei der Tochter erstmal einen Lehrgang machen, die Digitaltechnik hat sich in 10 Jahren gewaltig entwickelt. Also, Bilder wird es hoffentlich bald wieder geben. Und ich darf mir eine Kameratasche nähen.
Ruhige Feiertage!
Update 26.12.
Jetzt hat es auch noch meine Tochter erwischt. Mindestens haben wir uns dieses Jahr nicht überfressen und blicken hoffnunfsvoll auf Silvester und auf das Neue Jahr.
Als wir nach 2 Christvespern (meine Tochter spielt beim Sing-Krippenspiel und mein Mann beim 2. Gottesdienst mit) wieder alle zu Hause waren und uns auf ein gemeinsames Abendessen gefreut hatten, dauerte es nicht lange, dass mein Mann die ersten anzeichen der Magengrippe spürte. Die Dinge nahmen ihren Lauf. Zum Glück hatten wir das ganze medizinische Equipment wegen meiner Krankheit vorrätig. Er konnte nichts von dem Weihnachtssalat nach überliefertem Familienrezept, auf den er das ganze Jahr freut, essen. Die Rotweinflasche haben wir wieder zugestöpselt und lagen schon um 10 Uhr im Bett.
Ach ja, der Weihnachtsmann hatte es wohl geahnt, dass meine alte Kamera nicht mehr mitmacht. Ich habe eine neue bekommen, muss aber bei der Tochter erstmal einen Lehrgang machen, die Digitaltechnik hat sich in 10 Jahren gewaltig entwickelt. Also, Bilder wird es hoffentlich bald wieder geben. Und ich darf mir eine Kameratasche nähen.
Ruhige Feiertage!
Update 26.12.
Jetzt hat es auch noch meine Tochter erwischt. Mindestens haben wir uns dieses Jahr nicht überfressen und blicken hoffnunfsvoll auf Silvester und auf das Neue Jahr.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Vorfreude, schönste Freude! Meine Weihnachtsgeschichte 2008 Teil 1
Ich wollte zwar erst im neuen Jahr wieder schreiben. Aber ich muss zwischendurch etwas Luft ablassen - bei mir läuft alles schief. Meine Weihnachtsgeschichte 2008:
Vor ein paar Tagen hat mich eine heftige klassische Magengrippe erwischt - Zwangsruhe. Zum Glück sind keine großen Feiertagsaktivitäten oder Reisen geplant und ich verbringe 2 Tage im Bett, meine Familie kümmert sich um alles. Heute früh fühle ich mich langsam besser und will mitmachen, es wäre aber vielleicht besser gewesen, im Bett zu bleiben...
Ich will den Weihnachtsbaum dekorieren und dazu - wie jedes Jahr - meine finnische Lieblings-Weihnachts-CD hören. Die CD ist weg. Ich finde etwa 20 andere, aber nicht meine. Na gut, ich höre eine andere, deutsche Chöre, auch schön. Der Baumstamm war sehr dünn und mein Mann hat eine vielversprechende Keilkonstruktion in den Baumständer gebaut und ist weggefahren, um ein paar Weihnachts-Besuche in der letzten Minute zu erledigen. Schon als ich die ersten Kerzen anbringe, kippt der Baum.
Ich weiß, dass irgendwo auf dem Boden noch alte Weihnachtsbaumständer sind (früher waren die Bäume dünner?) und mache dort einen Rundgang. Was ich finde, sind meine geliebten Puppenhausmöbel, die ich seit ca. 5 Jahren suche. Dummerweise habe ich das Puppenhaus verschenkt, als ich glaubte, mein Mann hat die Möbel entsorgt. Schließlich finde ich drei Weihnachtsbaumständer aus Gusseisen und suche den stabilsten aus. Mir gelingt es, den Baum drin festzuschrauben und aufzustellen. Neustart.
Heilig Abend Mittag gibt es bei uns immer traditionell Milchreis. Ich setze den Milchreis an und vergesse nachzugucken. Es richt irgendwie komisch nach einer Weile. Dank der Antihaftbeschichtung des Topfes kann ich den ersten Milchreis relativ problemlos entsorgen und passe beim 2. Versuch besser auf. Er brennt nur ganz leicht an.
Inzwischen habe ich statt Weihnachtsmusik Ina Müller aufgelegt. Der Baum ist eine Herausforderung. Wir haben eine Fichte (die weg musste) im eigenen Garten gefällt, nach dem Motto "jeder Baum hat es mal verdient, ein Weihnachtsbaum zu sein". So sieht er auch aus. Die Dekoration passt auch irgendwie nicht. Ich denke, in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise ist er schön genug.
Meine Familie kommt. Der Fleischer rettet unwissentlich unseren Mittag: es gibt Weißwürstchen und etwas Milchreis als Nachtisch. Im finnischen Weihnachtsmilchreis sind immer Mandeln versteckt, wer eine auf seinem Teller findet, kann sich etwas wünschen. Ich habe die Mandeln vergessen. Also, keine Wünsche diesmal.
Nach dem Essen wollen wir noch schnell einem Geburtstagskind gratulieren fahren. Ich bastele in der Eile eine Karte mit Libellen, das Jubilar hat Libellen gern. Ich finde kein passendes Passpartout, schneide eins selber und lege das heisse Bügeleisen, mit dem ich den schönen amerikanischen Libellenstoff glätten will, aus Versehen auf eine Plastiktüte. Ich merke es, als es wieder etwas komisch riecht. OK, es war nicht mein einziges und bestes Bügeleisen, aber trotzdem ärgerlich. Auf dem Libellenstoff ist auch ein kleiner Fleck, der mit kunstvoll drappierten handgefärbtem Stickgarn jedoch zu kaschieren geht.
Als wir wieder zu Hause sind, will ich ein Foto von dem häßlichen Weihnachtsbaum und von dem angebrannten Bügeleisen machen. Das geht leider nicht, weil ich die Kamera fallen lassen habe und sie nun endgültig nicht mehr geht.
Bitte bedauert mich nicht, drückt mir nur die Daumen, dass es wieder besser läuft. Wenn nicht, steh ich erst nächstes Jahr wieder auf.
F R Ö H L I C H E
W E I H N A C H T E N !
PS. Das Bügeleisen läßt sich vielleicht als Stoffdruck-Stempel wiederverwenden, es sieht recht interessant aus.
Vor ein paar Tagen hat mich eine heftige klassische Magengrippe erwischt - Zwangsruhe. Zum Glück sind keine großen Feiertagsaktivitäten oder Reisen geplant und ich verbringe 2 Tage im Bett, meine Familie kümmert sich um alles. Heute früh fühle ich mich langsam besser und will mitmachen, es wäre aber vielleicht besser gewesen, im Bett zu bleiben...
Ich will den Weihnachtsbaum dekorieren und dazu - wie jedes Jahr - meine finnische Lieblings-Weihnachts-CD hören. Die CD ist weg. Ich finde etwa 20 andere, aber nicht meine. Na gut, ich höre eine andere, deutsche Chöre, auch schön. Der Baumstamm war sehr dünn und mein Mann hat eine vielversprechende Keilkonstruktion in den Baumständer gebaut und ist weggefahren, um ein paar Weihnachts-Besuche in der letzten Minute zu erledigen. Schon als ich die ersten Kerzen anbringe, kippt der Baum.
Ich weiß, dass irgendwo auf dem Boden noch alte Weihnachtsbaumständer sind (früher waren die Bäume dünner?) und mache dort einen Rundgang. Was ich finde, sind meine geliebten Puppenhausmöbel, die ich seit ca. 5 Jahren suche. Dummerweise habe ich das Puppenhaus verschenkt, als ich glaubte, mein Mann hat die Möbel entsorgt. Schließlich finde ich drei Weihnachtsbaumständer aus Gusseisen und suche den stabilsten aus. Mir gelingt es, den Baum drin festzuschrauben und aufzustellen. Neustart.
Heilig Abend Mittag gibt es bei uns immer traditionell Milchreis. Ich setze den Milchreis an und vergesse nachzugucken. Es richt irgendwie komisch nach einer Weile. Dank der Antihaftbeschichtung des Topfes kann ich den ersten Milchreis relativ problemlos entsorgen und passe beim 2. Versuch besser auf. Er brennt nur ganz leicht an.
Inzwischen habe ich statt Weihnachtsmusik Ina Müller aufgelegt. Der Baum ist eine Herausforderung. Wir haben eine Fichte (die weg musste) im eigenen Garten gefällt, nach dem Motto "jeder Baum hat es mal verdient, ein Weihnachtsbaum zu sein". So sieht er auch aus. Die Dekoration passt auch irgendwie nicht. Ich denke, in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise ist er schön genug.
Meine Familie kommt. Der Fleischer rettet unwissentlich unseren Mittag: es gibt Weißwürstchen und etwas Milchreis als Nachtisch. Im finnischen Weihnachtsmilchreis sind immer Mandeln versteckt, wer eine auf seinem Teller findet, kann sich etwas wünschen. Ich habe die Mandeln vergessen. Also, keine Wünsche diesmal.
Nach dem Essen wollen wir noch schnell einem Geburtstagskind gratulieren fahren. Ich bastele in der Eile eine Karte mit Libellen, das Jubilar hat Libellen gern. Ich finde kein passendes Passpartout, schneide eins selber und lege das heisse Bügeleisen, mit dem ich den schönen amerikanischen Libellenstoff glätten will, aus Versehen auf eine Plastiktüte. Ich merke es, als es wieder etwas komisch riecht. OK, es war nicht mein einziges und bestes Bügeleisen, aber trotzdem ärgerlich. Auf dem Libellenstoff ist auch ein kleiner Fleck, der mit kunstvoll drappierten handgefärbtem Stickgarn jedoch zu kaschieren geht.
Als wir wieder zu Hause sind, will ich ein Foto von dem häßlichen Weihnachtsbaum und von dem angebrannten Bügeleisen machen. Das geht leider nicht, weil ich die Kamera fallen lassen habe und sie nun endgültig nicht mehr geht.
Bitte bedauert mich nicht, drückt mir nur die Daumen, dass es wieder besser läuft. Wenn nicht, steh ich erst nächstes Jahr wieder auf.
F R Ö H L I C H E
W E I H N A C H T E N !
PS. Das Bügeleisen läßt sich vielleicht als Stoffdruck-Stempel wiederverwenden, es sieht recht interessant aus.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Zum IV Advent
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