Montag, 28. April 2014

Unter dem Apfelbaum



 in Wahlsdorf war es diesmal so schön, dass ich eher unproduktiv war. Aber entspannt in der Sonne Sitzen und nichts Machen war genau das richtige Wochenendprogramm für mich. Ich bin total müde angekommen und richtig erholt heim gefahren. Mit einem Baumhoroskop hatten wir ebenfalls viel Spaß am Abend, ich habe z.B. erfahren, dass ich eine Linde bin.

Am Wochenende sind nur 2 Kleinigkeiten fertig geworden.
Andere Seite der Tasche

Das hier ist eine neue Variante der aus einem Quadrat gefalteten Tasche. Die Taschen sinde diesmal innen, (hier Version mit Außentaschen)Die Tasche muss jetzt als Egoistisches Nähen für den April herhalten. 


Das zweite Projekt war

eine Wahlsdorf-inspirierte Hunde-Decke für Labrador Figaro.
 mit passender Rückseite
So konnte ich meine Westfalenstoffrestvorräte etwas abbauen.

Danke für das schöne Wochenende, liebe Zick-Zac-Zicken. Einen schönen Bericht gibt es bei Anke zu lesen.

Montag, 3. März 2014

Februar - ein kurzer (Näh)monat

Fuchs appliziert
Wo ist die Zeit hin? Plötzlich ist schon März. Ich habe am Wochenende vergessen, meine bescheidenen Februarwerke zu fotografieren. Sie müssen jetzt auch für das egoistische Nähen herhalten - sie werden allenfalls nicht verschenkt.

Im Februar habe ich 3 Utensilos genäht. Die applizierten Füchse und der Schnitt von dem großen Utensilo sind aus dem Buch "Kajsan iloiset tilkut" von Kajsa Wikman, es gibt es auch auf Deutsch: Skandinavische Nähideen


 Orange ist nicht meine Farbe, aber hier mit den Füchsen finde ich sie gut.






Einen Frühlingsläufer habe ich auch fertig, die Anleitung/Maße habe ich hier gefunden. Es ist wichtig, kontrastreiche Stoffe zu verwenden. Mein erster Versuch aus gefärbten Stoffen brachte das Muster nicht gut zur Geltung.
Hier kann man den Marimekkostoff Unikko immer noch erkennen, obwohl ich nur den schmalen Mittelstreifen daraus genäht habe.

Im Februar hatte ich auch ein schönes Erlebnis, ein Fotoshooting mit meiner Tochter in Leipzig.

www.fotostudio-poetzsch.de/

www.fotostudio-poetzsch.de/
 So konnte ich mindestens einmal wieder mein Dirndl anziehen...
Ich war erst recht skeptisch, aber die Fotografinnen von Fotostudio Pötsch
haben es geschafft, dass wir uns wohl gefühlt haben und tolle Fotos entstanden sind. Ich hätte es nicht gedacht.


 Neben den Krokusblüten habe ich im Garten etwas Seltenes entdeckt. Bei mir blühen zwei Iris, versteckt unter einem Strauch! Bei mir ist Iris nie geworden - und jetzt plötzlich im Februar, an einem Ort wo ich sie nicht gepflanzt habe. Ein Wunder!














Donnerstag, 13. Februar 2014

Schönen Valentinstag

oder "hyvää ystävänpäivää", wie es auf Finnisch mit gleich 7 x ä heißt.

 In Finnland ist der Valentinstag nicht nicht nur der Tag der Liebenden, sondern allgemein der Tag der Freunde und Freundschaft. Bei nur 5 Millionen Einwohnern würden die Blumenhändler sonst nicht genug absetzen, vermutlich sieht man es deshalb nicht so eng? 


Handgefärbte Wolle

Jedenfalls macht man seinen Freunden eine kleine Freude an dem Tag. Diese warmen Socken bekommt ein finnischer Freund von mir zum Valentinstag.

 
Euch allen Happy Valentine's!

Sonntag, 26. Januar 2014

Egoistisches Nähen im Januar

 
Leider machen meine Nähmaschinen nicht so richtig mit, 2 von 3 sind in der Werkstatt und die arme Bella schafft nicht alles allein.

Für mich habe ich trotzdem endlich etwas fertig bekommen.  
Diese Täschchen sind alle aus Beauvillé-Baumwolle.

Die kleinereTasche ist ein Zaubertäschchen und beherbergt meinen Kalender und einen Stift.

Mit dem selben Schnitt  wie die Reißverschlußtasche entstanden diese blauen Taschen mit abwaschbarem Futtermaterial.
 Fortsetztung folgt, wenn ich wieder eine funktionierende Maschine zur Verfügung habe. Stoff für weitere Täschchen habe ich noch da.

Dienstag, 7. Januar 2014

Januar - der unkreativste Monat?

 Kreativität im Januar - eine zarte Knospe oder eine verblühte Rose? 
Der Januar ist traditionell mein unkreativster Monat. Auch jemand, der praktisch immer Ideen hat, braucht mal eine Pause, und für mich ist der Januar dafür da. Es gab Jahre, in denen ich im Januar keinen einzigen Stich genäht und keine Masche angeschlagen habe.

Pause nötig
Dagegen bin ich 2014 fast hyperproduktiv in den Jänner gesprungen, mit den finnischen Handschuhen. Ich habe inzwischen schon 3 1/3 Fäustlinge fertig. Wirklich kreativ ist es natürlich nicht, aber das Übertragen des Musters vom Strickschrift beruhigt mich irgendwie. Andere machen vielleicht Yoga oder murmeln leise Mantras. 

Da noch viel Nalle-Wolle übrig war, habe ich die Fäustlinge noch mal angeschlagen, die Farben diesmal umgekehrt. Ich versuche sie extra straff zu stricken. Was auf dem Foto nicht zu sehen ist, die neuen Handschuhe sind mindestens 2,5 Nr. kleiner als die ersten. Die ideale Größe wäre irgendwas dazwischen, aber für ein drittes Paar reicht die Wolle nicht. Auftrennen kommt nicht in Frage.
Schwanger mit Ideen?
Mit Elke, Katrin und Gudrun arbeite ich an einem Projekt, in dem ein Gemälde textil interprätiert werden soll. Es ist noch Zeit bis Ende März da, die brauche ich auch. Ich schaue mir das Bild oft an und habe schon ein paar Ideen. Ich warte außerdem immer noch drauf, dass meine Nähmaschine aus dem Winterurlaub aus der Werkstatt wieder kommt. Dann fange ich einfach an und sehe wohin die Reise geht.
Der Weg zum kleinen Schloss

Mein guter Vorsatz für 2014:
Ich will das Egoistische Nähen voran treiben und möglichst jeden Monat etwas für mich selbst machen. Das erste Täschchen aus Beauville-Satin ist ist schon zugeschnitten. Weitere passende Täschchen sollen folgen.

Quiltmuster-Idee?
Ausflugstipp in Thüringen: 
Die Fotos  (außer Fäustlingsbild) entstanden am Sonntag nachmittag auf dem Schloß Tonndorf. Dort kann man jeden 1. Sonntag des Monats das Schloßgelände besichtigen. 

Mittwoch, 1. Januar 2014

Fäustlinge & Pullover aus finnischer Wolle


 Ich habe Fäustlinge aus finnischer Wolle "Nalle", Anleitung angefangen. Sie scheinen riesig zu werden. Dank Vierschanzentournee bekomme ich sie bestimmt bald fertig.


Diese Wolle wird seit 1963 produziert und sie strickt sich genauso schlecht wie ich es in der Erinnerung aus der Grundschulzeit hatte. Besonders dunkle Farbtöne lassen sich schlecht stricken. Meine Pflichtarbeiten mit Nalle im Handarbeitsunterricht (Halswärmer in Dunkelgrün; Klasse 3, Fäustlinge Dunkelgrün,Klasse 4; Socken Grün-Beige Klasse 5) hatten wahrlich keinen Spaß gemacht. Komischerweise schwören alle in Finnland auf diese Qualität. Sie ist sehr haltbar, aber hat keinen richtig angenehmen Griff, finde ich. Ich wollte mich mit Nalle (übersetzt "Bärchen") versöhnen und habe ihm noch eine Chance gegeben. Ein Bärendienst?

Dieser Pullover war ein Langzeitprojekt. Im August 1988 habe ich die Wolle (novita) aus Finnland mit in die DDR umgezogen. Im vergangenen Sommer, 25 Jahre später, habe ich die gut abgelagerten Stränge zu Knäueln gewickelt und im Herbst aus Rebecca Nr.55 2013 einen Pullover angefangen. Er ist etwas groß/voluminös geworden und die Ärmel etwas kurz geraten, aber ich mag ihn so. Nur nach der ersten Wäsche erschien er mir noch größer... Ich hätte ihn vielleicht in M statt XL stricken sollen?
In der letzten Zeit habe ich wieder öfter Röcke getragen und ich hätte noch einen zum Pullover passenden karierten Wollestoff in peto... Inzwischen dachte ich , ich hätte ihn verschenkt, aber er ist zum Glück noch da. Er liegt ungefähr so lange wie die Wolle - es wäre doch Zeit, wieder zu versuchen, mal einen Rock selbst zu nähen? Zum Wiedereinstieg in Klamottennähen habe ich mir dieses Buch gekauft. Ein Proberock ist zugeschnitten, jetzt fehlt nur noch die Nähmaschine.

Montag, 30. Dezember 2013

Gesundes Neues Jahr

 wünscht euch diese Engelschar
Die Nähmaschine streikte kurz vor den Feiertagen, so dass ich meine Weihnachtskarten nicht rechtzeitig fertig nähen konnte. Ein paar Engel sind jetzt doch noch zum Jahreswechsel rausgeflogen - ich habe einfach eine halbfertige Karte gescannt. Not macht erfinderisch. Die Nähmaschine ist immer noch in der Werkstatt.
Das hier ist die Ideen-/Materialsammlung für mein Weihnachtsarmband (2014??) - ich schiebe die Nichtfertigstellung auch mal auf die kaputte Nähmaschine. Da wir unser Armbandprojekt allgemein als Schmuckprojekt 2014 weiter führen wollen, kann ich ja noch ein Bißchen überlegen, oder?


Diese Tasche hatte ich aus Anke's Leinenstoffen schon im November in Wahlsdorf angefangen. Meg hat mir dort gezeigt, wie man sie aus einem Quadrat näht. Das Foto gibt's erst jetzt, weil ich die Tasche Anke zu Weihnachten geschickt habe.

Mir hat bei der Wahl zur Nähnerdwort 2013 der Begriff "Egoistischses Nähen" am besten gefallen. Das kann man ruhig groß schreiben - auf jeden Fall möchte ich mehr davon.

Kommt mit vielen neuen Ideen gut ins neue Jahr!