Samstag, 31. Dezember 2011


Einen guten Start in das neue Jahr 2012 
und 
viel Gesundheit

wünscht Euch 
Helena
Oben:
Meine Karte für Kerstin Dez. 2011: 
Sunprinting, Feincord, Knöpfe, Schere, Stempeln, Prairie-Dreiecken, Blütenpailletten

Samstag, 24. Dezember 2011

Es ist ein Ros entsprungen...

"Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht."

 24.12.2011
Hyazinthen sind meine Lieblingsweihnachtsblumen. Ich liebe den intensiven Duft besonders, wenn er sicht mit Mandarinenduft vermischt. Aber ich hatte bis jetzt noch nie am Heiligabend  eine blühende Hyazinthe draußen im Garten.  Daneben spriessen die Primeln aus dem Boden.

 
Ich wünsche euch allen frohe und
friedliche Weihnachten 2011!

P.S. Übrigens, die Weihnachts-CD, die ich seit Weihnachten 2008 vermisse, ist wieder aufgetaucht. Auch ein wahres Weihnachtswunder.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Mama, machst du mir auch so eine?

fragte Julia, als sie meine neue Tasche kürzlich sah. Aber aus einem unempfindlichen Material, fügte sie hinzu. Meine Tasche ist aus selbst gefärbter Baumwollgabardine.

Da fiel mir der graue Wachstuch von Beauvillé ein. Der fasst sich trotz Beschichtung wie normale Baumwolle an und läßt sich wunderbar nähen. Julia gab ihr OK für den Stoffwahl und hat sich schwarze Taschenringe ausgesucht. Ein weiterer Wunsch von ihr war ein extralanger Trageriemen. Die Elsässer Schätze aus der Restekiste reichten gerade noch für ein Ladegerät-Täschen und für eine kleine Geldbörse. Die Tasche ist ein Raumwunder. Nun sind nur ein paar kleine Schnipsel übrig und der Weihnachtsmann kann das Wunschgeschenk pünktlich überreichen. Da Jule an der Entwicklung beteiligt war, ist es kein Geheimnis mehr und kann hier gezeigt werden.

Freitag, 16. Dezember 2011

Zeit für mich

Heute abend freue ich mich einfach darüber, dass ich nirgendwohin muss. Inzwischen sind schon 3 Kerzen angezündet, die vierte folgt am Sonntag. Es stürmt draußen und ich kann gemütlich am Kamin oder an der Nähmaschine bleiben.  Ich könnte natürlich Weihnachtskarten schreiben, aber weil ich schon so spät dran bin, kann ich es genauso gut noch mal verschieben und heute einfach die Ruhe geniessen. Muss auch mal sein.
Vor einigen Wochen hatte ich schon mal so einen gemütlichen Abend. Damals habe ich Flic Flac probiert, das wollte ich schon ewig machen. Die Beauvillé-Stoffe kamen dabei zum Einsatz. Eine Design-Wand ist dabei eine große Hilfe.

 
Eine gute Flic-Flac-Anleitung findet ihr hier.
Aus dem Übungsstück habe ich ein Kissen gemacht. Es ist teilweise handgequiltet.
Ich werde ganz sicher diese Technik noch mal verwenden, vielleicht in Blautönen...
Dann muss ich etwas gestehen. Ich hatte für den Mug Rug-Wichteltausch zuerst diesen Mug Rug genäht. Und wollte mich nicht mehr davon trennen, das ist mir auch noch nicht passiert. Somit habe ich auch gleich die Tasse und die Kerze behalten. Der Stoff ist weiß, ich habe ihn ganz zart mit perlmuttfarbenen und silbernen Schneeflocken bedruckt.

Dieses Geschenk ist auch inzwischen bei meiner Freundin zum Geburtstag angekommen, so kann ich es hier zeigen. Anleitung für die Ladestation hier.

Schönen 4. Advent!


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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Eine bunte Mug-Rug-Parade



















Gestern in der Patchworkgruppe haben wir Mug Rugs und Tassen gewichtelt. Viele tolle Ideen waren dabei, hier nur ein paar davon.


Sylvia hat ganz klassisch für Katrin genäht, dieser Mug Rug ist eigentlich ein Miniquilt!

Renate hat einen modernen Selvage Mug Rug für Ingrid kreiert.

 Siegrun hat einen schönen karierten Apfel für Elke gemacht.


 Mein Wichtel war Petra - vielen Dank für das farblich abgestimmte Kaffee-/ Teeset. Ich werde es oft verwenden.
Ich habe für Franziska einen doppelseitig verwedbaren Mug Rug zu einer Tasse aus der Kollektion "das Goldene Wiener Herz" Jugendstil in Vienna by Kahla genäht.

Wir hatten viel Spaß und stürzten nach der Wichtelei auf das leckere Büffet.  Davon gibt es leider keine Bilder :-)


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Freitag, 25. November 2011

Weihnachts-Sampler


Pünktlich zum ersten Advent ist mein Weihnachtsquilt fertig! Er ist eine große Kuscheldecke geworden, die Blöcke sind maschinengequiltet. Vielleicht quilte ich in die kleinen cremefarbigen Quadrate noch etwas mit der Hand. Nachhinein betrachtet hätten die weissen Zwischenstreifen etwas schmaler und der rote Außenrand deutlich breiter sein können. Aber ich lasse es nun so, es ist ein Gebrauchsquilt und kein Ausstelllungsstück.

Die Blöcke stammen aus der diesjährigen Round Robin Runde unserer Quiltgruppe, ich habe immer Probeblöcke von den gewünschten Blöcken genäht, und zwar immer aus Weihnachtsstoffen, egal welche Motive es waren.

Es hat überraschend gut funktioniert, durch die Stoffe wirkt alles weihnachtlich. Durch die Übung habe ich mir gleich zwei Wünsche auf einmal erfüllt - einen Sampler und einen Weihnachtsquilt zu nähen. Das Projekt hat mir Spaß gemacht.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Umweltzone


Als ich 1988 in die DDR kam, gab es keine Plastikbeuteln in den Kaufhallen. In Kapitalismus aufgewachsen war ich auf so etwas nicht vorbereitet, aber es hat nicht lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich selbst einen Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen muss. Ein paar Freundinnen aus der alten Heimat, die mich in der ersten Zeit besuchten, nahmen es als persönliche Beleidigung, dass die Kassiererinnen ihnen partout keinen Plastikbeutel aushändigen wollten. Sie konnten gar nicht glauben, dass es einfach keine gab.


Kurz danach hießen die Kaufhallen Supermärkte, es gab Plastiktüten und die Einkaufswelt schien in Ordnung zu sein. Es gab auch wesentlich mehr zu kaufen. Sinnlos wurde alles wieder in diese Tüten gestopft und die wenigsten nahmen ihre eigenen Beutel mit zum Shoppen. Wir genossen den neuen Lifestyle in vollen Zügen. Plastiktüten waren ein fester Bestandteil davon.

Für meinen RR-Wanderstoff ( Anke berichtete ) fiel mir auf Anhieb keine Idee ein. Ich wollte am liebsten etwas Sinnvolles daraus nähen - Etwas, was ich, wenn möglich, täglich nutzen könnte. Dann kam die Eingebung. Die Schriften erinnern mich optisch irgendwie an die 89'er Demoplakaten, die gesamte Stoff-Gestaltung mit ihren Farben und Formen an die späten Achzigerjahre in der (Umwelt)zone.

So habe ich beschlossen, aus meinem Wanderstoff zwei nachhaltige Stoffbeutel für mich zu nähen. Ich demonstriere mit diesen Stofftaschen gegen Verschwendung der Rohstoffe, gegen Umweltverschmutzung und für den Erhalt der Natur. Thematisch passen die Ginkoblätter auch wunderbar dazu.


Mir ist natürlich klar, dass die DDR kein Umweltschutz-Musterland war. Aber in Sachen Taschen schon. Es lebe die alte gute Beuteltasche.

Mehr über dieses Thema z.B. hier, hier und hier,
Anleitungen für Einkaufstaschen

Macht mit!

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