Posts mit dem Label Silbertal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Silbertal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. Oktober 2015

21. Carrefour Européen du Patchwork

Ste.-Marie-aux-Mines
und das schöne Silbertal sind jetzt schon Schnee vom Gestern. Da die Fereinwohnung WLAN-frei war (ja - so etwas gibt's noch) konnte ich vor Ort nicht bloggen und wieder zu Hause kam ich auch nicht gleich dazu.
Toller Ausblick - kein WLAN

Ich habe mich sehr gefreut, dass Gudrun und Katrin mit mir gefahren sind. Leztes Jahr war ich allein in den Ausstellungen unterwegs. Man trifft zwar immer mal auf Bekannte, aber es macht so viel mehr Spaß, alles zusammen anzuschauen und die Eindrücke zu teilen. 

Auf dem Hinweg haben wir die Ausstellung 6. Europäische Quilt-Triennale in Heidelberg besucht. Sie lag auf dem Weg, leider durfte man dort keine Fotos machen. Daher empfehle ich den umfassenden Bericht von Gudrun Heinz. 

Wir haben in Silbertal alle 22 Ausstellungen geschafft. Am ersten Tag als wir in Liepvre kurz vorm Ausstellungsschluß die Festivalbändchen holten, fielen uns gleich die farbenfrohen Quilts von Barbara Lange auf. Die Ausstellung haben wir dann auch noch mal am letzten Tag uns angeschaut - und sie hatte nichts von ihrem Zauber verloren, auch wenn unsere Augen satt von den vielen Quilts waren.
 
Ausstellung von Barbara Lange

Am Donnerstag hat es geregnet. Die Schirme an den Eingängen zu den Ausstellungen bildeten spontane bunte Installationen.
Einen absoluten Lieblingsquilt kann ich diesmal gar nicht benennen, es waren so viele wunderschöne Arbeiten da. Diesen mochte ich sehr, schon wegen der Farben.
Leanne M. Chahley - Breathe

Sehr gut gefielen mir auch

die Ausstellung von Michèle Samter:

Michele Samter
 die gesamte Wettbewerbs-Ausstellung Reflektion, nicht nur der Siegerquilt,
Kathryn Harmer Fox - A Life lived in Ink


Sehr beeindruckend fand ich die Arbeiten von Genevieve Attinger.

Einen Bericht aus Silbertal - ebenfalls von Gudrun Heinz - mit vielen Fotos findet Ihr hier

Einen Vormittag haben wir in Ribeauvillè gebummelt, damit zur Abwechslung wir etwas Anderes als Quilts sehen. Wie z.B. Stoffe und Kurzwaren... Und am letzten Abend, nach den Ausstellungen, verbrachten wir bestimmt 1,5 h bei Tissus Mondial Colmar.
Handarbeitsladen Anne Picot, Ribeauville   
Stoffe wühlen @Beauvillé

Lecker vom Bäcker gegessen

Munsterstullen
Die beste Baiserhaube auf Rhabarber in Ste. Croix





 

So, ich muss wieder lange von dieser wunderschönen Reise zehren.
 
Die kleine Zicke wäre immer bereit auf neue Abenteuer.


Donnerstag, 10. September 2015

Elsass-Projekt 2015 - Vorfreude schönste Freude

Diesen September fahre ich mit Gudrun und Katrin zum Carrefour Européen du Patchwork nach Silbertal. Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen haben wir ein Vorfreudeprojekt ins Leben gerufen. Wir wollten uns Taschen und passende Accessoires nähen.

Gudrun entschied sich für eine Charm-Square-Jewel-Shaped-Bag.
 Sie hat gleich zwei schöne Seiten!
Katrin hat eine elegante Fallon Shoulder Bag genäht. Und eine passende Beuteltasche dazu.
Meine Tasche ist ein Rucksack geworden.
Ich wollte ursprünglich etwas mit einem intergrierten Stickbild machen. Es sah aber irgendwie alles total muffig aus. So habe ich den Plan wieder begraben. Dafür kam mir der aus Finnland mitgebrachte, helltürkise bedruckte Leinen in die Hände.

Da ich keinen passenden Rucksackschnitt hatte, stand ein häßlicher Werbe-Kühlrucksack Modell. Er sieht aus wie eine Rettungsweste. Er hat aber eine sehr schöne Größe.

Ich übertrug die Maße, nicht aber den genauen Schnitt auf den Leinen. An die Vordertasche gibt es etwas Spitze, hoffentlich ohne zu kitschig zu wirken.
Das Innenleben ist aus Synthetik, der Korpus ist mit einer luftdurchlässiger Folie stabilisiert.
Das japanisch anmutende Schrägband an den Trägern habe ich von meinem ersten Elsass-Besuch  2008 mitgebracht, es wurde langsam Zeit, es zu vernähen  :-)
 
Ich habe aus dem Rucksackstoff noch eine passende Armband-Geldbörse (heißen sie so? Engl. wrist wallet) und eine textile Kette genäht.

Ich habe alles schon mal Probe getragen. Der Leinenstoff ist sehr angenehm auf der Haut. Der Rucksack ist stabil, aber leicht. Alles so, wie ich es gern haben wollte.

So, jetzt steht nichts mehr im Wege - nächste Woche geht's los!
Stand am 9.9.15
Der Countdown läuft

Dienstag, 23. September 2014

20. Europäisches Patchworktrffen in Silbertal 2014 Teil 2

Am Freitag habe ich die Ausstellungen in Ste. Marie besucht, die ich am ersten Tag nicht geschafft habe und mich in St. Croix aufgehalten. 2 Tage sind eigentlich zu wenig, um alles richtig anzuschauen.

Am besten von allen Einzelausstellungen gefielen mir persönlich die von Irina Fomina (Ukraine) und Cas Holmes (UK). Beide Künstlerinnen verwenden alte Textilien in ihren Quilts.
Tea-Flora-Tales
Cas Holmes' Kunst finde ich unheimlich leicht, vielschichtig, stimmig. Die Werke haben eine starke Botschaft, obwohl sie auf dem ersten Blick oft so zart wirken. Meine Fotos bringen das nicht so richtig rüber, in ihrem Blog findet ihr mehr. Sie malt, sitickt und nutzt auch Drucktechniken wie Sunprinting in der Gestaltung.
Cas Holmes
Cas Holmes
Irina Fomina hat eine unglaubliche Vielzahl an Quilts präsentiert. Sie ist Mathematikerin, aber ihre Quilts sind in der Gestaltung völlig frei, farbenfroh. Die Hintergründe bestehen aus vielen, vielen Stoffteilchen und Materialien. Man kann immer neue Details entdecken.
Irina Fomina


Irina Fomina
Neben Quilts fertigt Irina Fomina Schmuck in Temari-Technik, ich habe mir eine schöne Kette ausgesucht.
Irina Fomina
 Und da ich immer auf der Suche nach Sunprinting Quilts bin, zum Schluss dieser aus der Ausstellung France Patchwork
Ginko & Kimono von Yvette Staub (CH)



Mehr Berichte aus Silbertal findet ihr z.B. hier:

Uta Lenk beschreibt treffend den Sprachvielfalt, 
Gudrun Heinz' erste Eindrücke
 und natürlich auch unter Patchwork-Europe

Donnerstag, 18. September 2014

20. Europäisches Patchworktreffen in Ste. Marie aux Mines 2014

Trotz trübem Wetter habe ich einen sehr bunten Tag hinter mir. Obwohl ich den ganzen Tag auf den Beinen war, fühle ich mich total erholt. Diesmal war ich allein in den Ausstellungen unterwegs, habe aber nette Quilterinnen getroffen, auch eine Gruppe aus Finnland.
 Es gibt einen neuen Ausstellungsort, Tellure. Dort kamen die Quilts besonders gut zur Geltung. Schade, dass ich heute kein Auge für die anderen Schätze im Museum hatte, die Ausstellung ist bestimmt sehenswert.
Heute wollte ich die Ausstellungen in Ste. Marie sehen, habe auch fast alles geschafft und war auch schon in Rombach und in Liepvre. Morgen will ich mir in Ste. Croix alles anschauen.

Ich hatte heute das Gefühl, dass alles hier grösser und mehr geworden ist, auch die kulinarischen Angebote und Einkaufsmöglichkeiten. Oder ist es nur zum Jubiläumstreffen so? Und es waren wahnsinnig viele Leute unterwegs - was soll es am Wochenende werden? Bei der perfekten Organisation habe ich allesdings keine Bedenken, egal wie viele Patchworkfrauen auch kommen werden :-)
Irina Fomina (Ukraine) - The Woman on the Verge of a Nervous Breakdown

Sonntag, 31. August 2014

Zum Ende des Sommers

Geburtstags-AMC
Nach einer langen Sommerpause melde ich mich endlich wieder. Wenn ich nicht regelmäßig schreibe, werde ich immer kritischer - ist das, was ich sagen möchte überhaupt interessant oder wenigstens ansatzweise unterhaltsam? Und so poste ich dann gar nichts und die Schreibschwelle wird immer höher.

Die Zeit ist schnell vergangen. Genäht habe ich einige Kleinigkeiten (die zum Teil noch verschenkt werden sollen, daher kein Foto), einen Bow Tie Quilt und eine große Tagesdecke, da fehlen an beiden noch die Ränder. Mit dem egositischen Nähen sieht es wieder schlecht aus... Oder ich muss die beiden Quilts einfach als egoistisches Nähen sehen? Sie werden ja nicht verschenkt.
Noch ohne Rand


Mein letztes fertiges Nähwerk ist ein Nine Patch-Babyquilt für den kleinen Paul. Es sind lauter Autos drauf.


 Ich freue mich sehr auf meinen Urlaub und auf die Quiltausstellungen in Silbertal. Vielleicht sehen wir uns dort?

Hei suomenkieliset lukijani! Onko teistäkin joku Elsassissa Carrefour Européen du Patchwork-näyttelyissä to/pe 18./19.9.? Olisi kiva tavata.

Dienstag, 17. September 2013

European Patchwork Meeting 2013 in Silbertal





St-Marie-aux-Mines

Lange hatte ich mich auf die Reise nach Elsass mit Anke gefreut. Neben den vielen Weltklassequilts bewundere ich jedesmal die reibungslose Organisation dieses riesigen Events. Es fängt mit der Herzlichkeit der vielen Helfer an, wie der der freundlichen Einweiser auf den Parkplätzen oder der des netten Busfahrers, der nicht losdüst, wenn Frauen mit ihren schweren Stofftüten Richtung Bushaltestelle rennen. Neu waren die vielen Imbisszelte - nirgendwo mußte man für einen Kaffee lange anstehen.
Meine kleine Zicke hatte trotzdem keine Lust auf Elsass und hatte sich versteckt. Dafür konnte das Schäfchen mitkommen. Bella und Antonella waren auch mit von der Partie - kamen aber wegen Steckdoseninkompatibilität nicht zum Auslandseinsatz.

Wir haben alle Ausstellungen geschafft. Ich habe versucht, möglichst wenig Fotos zu machen, es sind trotzdem fast 400 Bilder geworden. Die folgenden Quilts blieben mir in Erinnerung, es waren natürlich noch viel mehr schöne dabei. Besonders gut hat uns gleich der erste Quilt gefallen, den wir bei der Ankunft in der Multifunktionshalle in Liepvre gesehen haben.
Reflections / Ita Ziv 

 
 Mother me Mother you / Anne Smith
White Night / Irina Voronina
 
 Agapanthus / Margaret Pratt

 Am längsten verweilten wir in der Nancy Crow- Ausstellung. Draußen regnete es und wir haben lange in der DVD-Ecke gesessen, das Monoprint-Video war sehr interessant und animierte zum selbst probieren.

Nancy Crow

Einkäufe haben wir natürlich auch gemacht. Besonders schön fand ich die handgemachten Knöpfe von atelier de chien rouge , sie gab es draußen auf dem Kunsthandwerkermarkt. 

Auch ein paar hübsche Bändchen konnten wir an diesem gut bewachten Stand ergattern.


Et voilá, unsere Septemberamrmbänder sind Made in France!
  Trés charmant!? Mehr hier bei Anke.
Zum Schluss brauchten wir etwas Auslauf in den Weinbergen.
Ich hatte gehofft, irgendwo meine Muttersprache zu hören und ein paar Quilterinnen aus Finnland zu treffen. Leider begegnete ich diesmal niemandem. Zu Hause las ich dann in den blogs, dass doch einige da gewesen waren