Hier ein paar Details von einem noch geheimen Projekt - mehr kann ich im Moment nicht verraten...

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Montag, 26. Oktober 2009
Schweinegrippe?
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Kleine Havarien und große Rettungen
Meine Tochter malte mit einem wasserfestem Filzstift, dabei leider ihr Sweatshirt mit. Wir hatten die Idee, das Sweater mit Farbverlauf zu färben.
Das obere Drittel von Sweatshirt wurde mit Wasser angefeuchtet und das trockene untere Drittel mit den Ärmeln wurde in ein Eimer eingehängt.
In das Eimer habe ich zuerst 2 Plastiktüten hineingestellt, damit das Eimer sauber bleibt. Ca. 1,5 Liter Wasser, 1 EL EMO Fixiermittel oder 2 EL Waschsoda und ca. 50 ml EMO Flüssige Textilfarbe /Farbe Schwarz habe ich vorsichtig in die Tüte eingefüllt, nach einer Weile habe ich die Tüte von außen leicht geknetet. Zwischendurch habe ich noch etwas Fixiermittelwasser/ Sodawasser hinzugegeben, damit die Farbe höher wandert. Ich habe das ganze ca. 3 Std. stehen lassen und danach in der Waschmaschine gewaschen.
Die Restfarbe hat die Kaputze in der Waschmaschine grau gefärbt. Das wäre nicht passiert, wenn ich die gesamte Reaktionszeit der Farbe abgewartet hätte. Aber sieht auch nicht schlecht aus. Mindestens kann sie ihr Lieblings-Sweater wieder anziehen.
Heute früh habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich mein Handy aus der Waschmaschine herausfischte. Also, wenn ich mobil nicht erreichbar bin, könnte es an diesem Härtetest liegen. Ich bin auf Suche nach einer schnellen Lösung des Problems. Hier hilft nachfärben leider nicht.
Jemanden zu vergessen, der am gleichen Tag wie man selbst Geburtstag hat, ist schon eine Leistung. Ich habe es jedenfalls geschafft. Um so herzlicher wollte ich Anke nachträglich gratulieren und habe ihr das kleine Notizbuch für Messe- und Ausstellungsbesuche geschenkt.
Der Stoff ist mit EMO Sun Mix gemalt, maschinen- und handbestickt. In dem Büchlein ist Platz für Notizen und Visitenkarten.
PS. Das Handy geht wieder, bzw. das was zu retten ging, geht wieder.
Sonntag, 25. Mai 2008
Orchideenwanderung
Autobahnabfahrt Jena-Göschwitz
Einige von uns Museumsquilterinnen haben gestern die Orchideenhänge bei Jena bewandert und bewundert. Ich hatte bisher noch nie Orchideen in freier Natur gesehen. Das Gebiet befindet sich direkt an der Autobahn A4 und es ist unglaublich welche Artenvielfalt dort herrscht.
Wir gingen zuerst durch einen geheimnisvollen Wald...

... um diese Schönheiten zu entdecken:
Wir gingen zuerst durch einen geheimnisvollen Wald...
... um diese Schönheiten zu entdecken:
Bocks-Riemenzunge, Chlorophyllose Pflanze?
Knabenkraut, Salbei

Frauenschuh
Knabenkraut, Salbei
Frauenschuh
Nach der Wanderung saßen wir noch gemütlich zusammen in einer fast italienischer
Athmosphäre und ließen uns echte Thüringer Roster und andere Leckereien schmecken.
Ich habe mich von den Pflanzen inspirieren lassen...

... und mußte gleich ein Knabenkraut sticken. Die Blüten sind aus dem selbstgefärbten Perlgarn vom letzten Blog-Beitrag. Der Stoff ist mit stark verdünnter EMO Sonnen Mix Farbe bemalte Bouretteseide.
Mehr Fotos von der Wanderung hier
Athmosphäre und ließen uns echte Thüringer Roster und andere Leckereien schmecken.
Danke Katrin fürs Organisieren & Verpflegung und allen für gute Gespräche auf dem Orchideenweg.
Ich habe mich von den Pflanzen inspirieren lassen...
... und mußte gleich ein Knabenkraut sticken. Die Blüten sind aus dem selbstgefärbten Perlgarn vom letzten Blog-Beitrag. Der Stoff ist mit stark verdünnter EMO Sonnen Mix Farbe bemalte Bouretteseide.
Mehr Fotos von der Wanderung hier
Mittwoch, 14. Mai 2008
Garn Färben - Einfache Methode
Zum Sticken kann man ganz einfach Garn in den eigenen Wunschfarben färben.
Material:
- Perl- oder Stickgarn aus Baumwolle, Seide, Leinen in weiß oder natur z.B.
- Einwegteller, Plastikbecher, Plastikbeutel, Gummiring oder Wäscheklammer
- Pinsel
- EMO Flüssige Textilfarbe (Reaktivfarbe) 2-3 Farbtöne und EMO Fixiermittel oder Waschsoda
(hier 12 Gelb, 10 Zitronengelb, 50 Grün)
- dünne Gummihandschuhe und Papier oder Folie als Schutz für die Arbeitsfläche
Material:
- Perl- oder Stickgarn aus Baumwolle, Seide, Leinen in weiß oder natur z.B.
- Einwegteller, Plastikbecher, Plastikbeutel, Gummiring oder Wäscheklammer
- Pinsel
- EMO Flüssige Textilfarbe (Reaktivfarbe) 2-3 Farbtöne und EMO Fixiermittel oder Waschsoda
(hier 12 Gelb, 10 Zitronengelb, 50 Grün)
- dünne Gummihandschuhe und Papier oder Folie als Schutz für die Arbeitsfläche
Farblösung nach Anleitung zubereiten. Die Farben vorab auf Filterpapier probieren.
Das Garn als Strang um einen umgedrehten Teller legen:
Mit der hellsten Farbe beginnend das Garn beliebig bemalen. Nur so viel Flüssigkeit verwenden, wie das Garn aufnimmt. Die Farbe mit dem Pinsel aufs Garn drücken, damit alle Fasern benetzt werden (sonst drohen weiße Stellen). Die Farben fliessen schön ineinander.
Die Reaktivfarbe braucht min. 6- 8 Stunden um optimal zu wirken.
Übereinander gestapelte Teller in eine Plastikbeutel schieben. Tüte fest schliessen (Gummiring, Wäscheklammer o.Ä.). und das ganze
an einen warmen Ort stellen. Jetzt kommt das Schwierigste -
Warten bis die Zeit um ist.
Das Garn direkt auf dem Teller zuerst mit kaltem dann mit warmem Wasser
spülen, zum Schluss in dem Teller mit kochendem Wasser übergiessen.
Um sicher zu sein, dass alle überschüssigen Farbpigmente raus sind, kann das Garn 5-10 min. in einem alten Topf gekocht werden.
spülen, zum Schluss in dem Teller mit kochendem Wasser übergiessen.
Um sicher zu sein, dass alle überschüssigen Farbpigmente raus sind, kann das Garn 5-10 min. in einem alten Topf gekocht werden.
Die Garnstränge zum Trocknen aufhängen.
Garn wie gewohnt zur Aufbewahrung vorbereiten, z.B. Zöpfe flechten oder auf Kärtchen wickeln. Einfach von der Natur inspiririeren lassen!
P. S. Elke hat auch schon von Garn Färben berichtet, ihre Stickereien sind wunderschön geworden.
P. S. Elke hat auch schon von Garn Färben berichtet, ihre Stickereien sind wunderschön geworden.
Samstag, 10. Mai 2008
Landschaftsmalerei II
Ihr erkennt hier meine Teichlandschaft vom letzten Beitrag wieder? Ursprünglich hatte ich eine etwas andere Stick-Idee, aber inzwischen habe ich neue Bücher bekommen, darunter das
"The Art of Embroidered Flowers"
von Gilda Baron und ich wollte die Umsetzung in ihrem Stil probieren.
Zuerst habe ich einige Linien in freier Maschinenstickerei mit weißem
Maschinenstickgarn und Farbverlaufquiltgarn genäht und aus mit
EMO Sonnen Mix zitronengelb bemaltem Stoff unregelmäßige Kreise geschnitten.
Die hellgelben Kreise sind aus einem Dekostoff.
Zuerst habe ich die Blumen mit Pergarn festgenäht und mit der Hand einige Knospen (Knötchenstiche) und weitere Gräser gestickt. Ich hätte eine große Versuchung, noch kleine Glasperlen draufzunähen.
Aber ich glaube, hier ist weniger mehr.
Übrigens, in der neuen Patchwork Professional gibt es einen wunderschönen Artikel von Gilda Baron.
Kreative und sonnige Pfingsttage!
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Donnerstag, 29. November 2007
Weihnachtliches Vogtland - Spitzenmäßig
Drei Parzen & Lebensfaden (Städtisches Museum ZR)
Unsere Patchworkgruppe Museumsquilter Gera hat gestern einen Ausflug durch das winterliche Vogtland gemacht. Nach einer kurzen Fahrt durch die sonnige Schneelandschaft
erreichten wir unser erstes Ziel, Brockau. Dort haben wir uns bei der Plauener Spitzenmanufaktur
Firma C.R.Wittmann Nachf. die Produktion angeschaut. Nach einer informativen Führung konnten wir
noch in aller Ruhe im Fabrikverkauf stöbern. Außer Gardinen und Decken, gab es besonders schöne weihnachtliche Spitzen...
Klassische Großstickmaschine, seit 1922 im Betrieb

erreichten wir unser erstes Ziel, Brockau. Dort haben wir uns bei der Plauener Spitzenmanufaktur
Firma C.R.Wittmann Nachf. die Produktion angeschaut. Nach einer informativen Führung konnten wir
noch in aller Ruhe im Fabrikverkauf stöbern. Außer Gardinen und Decken, gab es besonders schöne weihnachtliche Spitzen...
Klassische Großstickmaschine, seit 1922 im Betrieb
links: Die weltgrößte Plauener Spitzendecke
Sehr interessant war die Abteilung, in der zwei Frauen die Decken aus lauter kleinen Einzelteilen zusammen gewickelt haben. Sie wären excellente Maschinenquilterinnen; die alten Bernina-Wickelmaschinen wurden nur per Steuerung der Spitze geführt, genau wie beim Quilten ohne Transporteur. Ob sie aber nach der Arbeit noch Lust zum Quilten hätten, ist eine andere Frage.
Weiter ging es nach Zeulenroda. Nach einer kleinen Kaffeepause haben wir die Poesiealbenausstellung des Städtischen Museums besucht. Die Museumsleiterin hat uns in die Geschichte der Stammbücher und Poesiealben eingeweiht.

Sehr interessant war die Abteilung, in der zwei Frauen die Decken aus lauter kleinen Einzelteilen zusammen gewickelt haben. Sie wären excellente Maschinenquilterinnen; die alten Bernina-Wickelmaschinen wurden nur per Steuerung der Spitze geführt, genau wie beim Quilten ohne Transporteur. Ob sie aber nach der Arbeit noch Lust zum Quilten hätten, ist eine andere Frage.
Weiter ging es nach Zeulenroda. Nach einer kleinen Kaffeepause haben wir die Poesiealbenausstellung des Städtischen Museums besucht. Die Museumsleiterin hat uns in die Geschichte der Stammbücher und Poesiealben eingeweiht.
Herrliche Stickereien zierten die Alben aus dem 18. Jahrhundert.

Nach dem Vortrag durften wir die sich noch im Aufbau befindende Weihnachtsausstellung sehen und durch alle Ausstellungsräume des Museums gehen. Es war ein wunderschönes Haus, mit viel Liebe zur Heimatgeschichte und bürgernah eingerichtet. Wir entdeckten eine Nähmaschine, einen kleinen Stoffladen in der Weihnachtsausstellung und ein tolles Crazy Kissen mit lebensgroßen Stumpwork-Vögeln aus der Gründerzeit in der Belle Etage:

<- Foto: Katrin Schorr
Wir alle waren uns einig, ein weiterer Besuch mit der Familie oder einer der vielen Veranstaltungen würde sich lohnen. Danke für die tollen Erlebnisse!
Auf dem Heimweg in Weida, auch "Wiege der Vogtlandes", genannt, sind wir in der
Gaststätte zur Altstadt eingekehrt. Das historische Ambiente passte ausgezeichnet zu unserer weihnachtlichen
Stimmung nach dem Museumsbesuch und das Essen hat uns prima geschmeckt. Dieses Jahr haben wir Nadelkissen gewichtelt. Ich bekam eine ganz süße Miezekatze und ein passendes Fingernadelkissen in Mäuseform! Willy denkt sowieso, die Geschenke wären für ihn:
Es war ein richtig schöner Tag, danke Euch allen. Wir Museumsquilter machen ganz bestimmt wieder mal einen Ausflug, in der nächsten Umgebung gibt es noch viel (Textilgeschichtliches) zu sehen.
Ausflugstipp für 8.-9.12.2007
Adventsmarkt im Hofgut
Auf dem Heimweg in Weida, auch "Wiege der Vogtlandes", genannt, sind wir in der
Gaststätte zur Altstadt eingekehrt. Das historische Ambiente passte ausgezeichnet zu unserer weihnachtlichen
Stimmung nach dem Museumsbesuch und das Essen hat uns prima geschmeckt. Dieses Jahr haben wir Nadelkissen gewichtelt. Ich bekam eine ganz süße Miezekatze und ein passendes Fingernadelkissen in Mäuseform! Willy denkt sowieso, die Geschenke wären für ihn:
Ausflugstipp für 8.-9.12.2007
Adventsmarkt im Hofgut
Donnerstag, 22. November 2007
Freies Sticken auf Seide oder Aquarium?
Am Wochenende habe ich einen Stick-Kurs von Daniele von Fischer in Rostock besucht. Es hat Spaß gemacht, in den luxuriösen Materialien
zu schwelgen, mit Seide in allen Variationen zu spielen.
Es ging darum, Farb- und Formstrukturen auf der gefärbten Seide zu erkennen und sie mit verschiedenen Stickstichen frei herauszuarbeiten. Da das von mir ausgesuchte Bourrettestück eine kreisförmige Fläche in der Mitte hatte, wollte ich die Form mit einem kranzförmigen Design betonen. Meinem ursprünglichen Plan, möglichst viele
neue Stiche zu üben, bin ich leider untreu geworden. Aber es sollte ja diesmal auch kein Mustertuch sein. Ganz interessant war es, dass alle Kursarbeiten total unterschiedlich
waren und viele eine ganz eigene Handschrift zeigten.

zu schwelgen, mit Seide in allen Variationen zu spielen.
Es ging darum, Farb- und Formstrukturen auf der gefärbten Seide zu erkennen und sie mit verschiedenen Stickstichen frei herauszuarbeiten. Da das von mir ausgesuchte Bourrettestück eine kreisförmige Fläche in der Mitte hatte, wollte ich die Form mit einem kranzförmigen Design betonen. Meinem ursprünglichen Plan, möglichst viele
neue Stiche zu üben, bin ich leider untreu geworden. Aber es sollte ja diesmal auch kein Mustertuch sein. Ganz interessant war es, dass alle Kursarbeiten total unterschiedlich
waren und viele eine ganz eigene Handschrift zeigten.
Stickerei auf Bourretteseide ( gefärbt von Daniele von Fischer)
Mein Werk ist noch nicht ganz fertig. Als ich es meinem Mann zeigte, hat er es
als Aquarium gesehen. Vielleicht soll ich wirklich ein paar Fische in die Mitte
sticken? So als nette Erinnerung an den Rostocker Hafen und an die Kursleiterin.
Die Rostocker Quilterinnen hatten um alles gekümmert, wir hatten einen prima Kursraum und die Versorgung war ausgezeichnet. Und der kreative Austausch
in der Freizeit hat mir ganz viele neue Ideen gegeben. Danke für das wunderschöne Wochenende!
als Aquarium gesehen. Vielleicht soll ich wirklich ein paar Fische in die Mitte
sticken? So als nette Erinnerung an den Rostocker Hafen und an die Kursleiterin.
Die Rostocker Quilterinnen hatten um alles gekümmert, wir hatten einen prima Kursraum und die Versorgung war ausgezeichnet. Und der kreative Austausch
in der Freizeit hat mir ganz viele neue Ideen gegeben. Danke für das wunderschöne Wochenende!
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