Drei Parzen & Lebensfaden (Städtisches Museum ZR)
Unsere Patchworkgruppe Museumsquilter Gera hat gestern einen Ausflug durch das winterliche Vogtland gemacht. Nach einer kurzen Fahrt durch die sonnige Schneelandschaft
erreichten wir unser erstes Ziel, Brockau. Dort haben wir uns bei der Plauener Spitzenmanufaktur
Firma C.R.Wittmann Nachf. die Produktion angeschaut. Nach einer informativen Führung konnten wir
noch in aller Ruhe im Fabrikverkauf stöbern. Außer Gardinen und Decken, gab es besonders schöne weihnachtliche Spitzen...
Klassische Großstickmaschine, seit 1922 im Betrieb

erreichten wir unser erstes Ziel, Brockau. Dort haben wir uns bei der Plauener Spitzenmanufaktur
Firma C.R.Wittmann Nachf. die Produktion angeschaut. Nach einer informativen Führung konnten wir
noch in aller Ruhe im Fabrikverkauf stöbern. Außer Gardinen und Decken, gab es besonders schöne weihnachtliche Spitzen...
Klassische Großstickmaschine, seit 1922 im Betrieb
links: Die weltgrößte Plauener Spitzendecke
Sehr interessant war die Abteilung, in der zwei Frauen die Decken aus lauter kleinen Einzelteilen zusammen gewickelt haben. Sie wären excellente Maschinenquilterinnen; die alten Bernina-Wickelmaschinen wurden nur per Steuerung der Spitze geführt, genau wie beim Quilten ohne Transporteur. Ob sie aber nach der Arbeit noch Lust zum Quilten hätten, ist eine andere Frage.
Weiter ging es nach Zeulenroda. Nach einer kleinen Kaffeepause haben wir die Poesiealbenausstellung des Städtischen Museums besucht. Die Museumsleiterin hat uns in die Geschichte der Stammbücher und Poesiealben eingeweiht.

Sehr interessant war die Abteilung, in der zwei Frauen die Decken aus lauter kleinen Einzelteilen zusammen gewickelt haben. Sie wären excellente Maschinenquilterinnen; die alten Bernina-Wickelmaschinen wurden nur per Steuerung der Spitze geführt, genau wie beim Quilten ohne Transporteur. Ob sie aber nach der Arbeit noch Lust zum Quilten hätten, ist eine andere Frage.
Weiter ging es nach Zeulenroda. Nach einer kleinen Kaffeepause haben wir die Poesiealbenausstellung des Städtischen Museums besucht. Die Museumsleiterin hat uns in die Geschichte der Stammbücher und Poesiealben eingeweiht.
Herrliche Stickereien zierten die Alben aus dem 18. Jahrhundert.

Nach dem Vortrag durften wir die sich noch im Aufbau befindende Weihnachtsausstellung sehen und durch alle Ausstellungsräume des Museums gehen. Es war ein wunderschönes Haus, mit viel Liebe zur Heimatgeschichte und bürgernah eingerichtet. Wir entdeckten eine Nähmaschine, einen kleinen Stoffladen in der Weihnachtsausstellung und ein tolles Crazy Kissen mit lebensgroßen Stumpwork-Vögeln aus der Gründerzeit in der Belle Etage:

<- Foto: Katrin Schorr
Wir alle waren uns einig, ein weiterer Besuch mit der Familie oder einer der vielen Veranstaltungen würde sich lohnen. Danke für die tollen Erlebnisse!
Auf dem Heimweg in Weida, auch "Wiege der Vogtlandes", genannt, sind wir in der
Gaststätte zur Altstadt eingekehrt. Das historische Ambiente passte ausgezeichnet zu unserer weihnachtlichen
Stimmung nach dem Museumsbesuch und das Essen hat uns prima geschmeckt. Dieses Jahr haben wir Nadelkissen gewichtelt. Ich bekam eine ganz süße Miezekatze und ein passendes Fingernadelkissen in Mäuseform! Willy denkt sowieso, die Geschenke wären für ihn:
Es war ein richtig schöner Tag, danke Euch allen. Wir Museumsquilter machen ganz bestimmt wieder mal einen Ausflug, in der nächsten Umgebung gibt es noch viel (Textilgeschichtliches) zu sehen.
Ausflugstipp für 8.-9.12.2007
Adventsmarkt im Hofgut
Auf dem Heimweg in Weida, auch "Wiege der Vogtlandes", genannt, sind wir in der
Gaststätte zur Altstadt eingekehrt. Das historische Ambiente passte ausgezeichnet zu unserer weihnachtlichen
Stimmung nach dem Museumsbesuch und das Essen hat uns prima geschmeckt. Dieses Jahr haben wir Nadelkissen gewichtelt. Ich bekam eine ganz süße Miezekatze und ein passendes Fingernadelkissen in Mäuseform! Willy denkt sowieso, die Geschenke wären für ihn:
Ausflugstipp für 8.-9.12.2007
Adventsmarkt im Hofgut


1 Kommentar:
Und das nächste Mal will ich auch unbedingt dabei sein. Zur Not schreibt Ihr mir eine Entschuldigung für meinen Chef...
LG Elke
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