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Sonntag, 28. August 2016

Färberfest Neckeroda 2016

Am heissesten(?) Tag des Sommers haben wir mit Gudrun einen Ausflug ins Färbedorf Neckeroda gemacht. Die geschmückten, idyllischen Höfe luden zum Verweilen ein.

Die Miezekatzen ließen sich von den Besuchern nicht stören und chillten im Schatten.
 Einige Häuser konnten ebenfalls besichtigt werden, hier ein geheimnisvoller Dachboden
Ein Musikzimmer


Das Angbot umfasste neben Wolle alles Mögliche, das Fest ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Fast zu schade, dass es nur an einem einzigen Tag stattfindet.
Heike haben wir an ihrem Stand zur Wahl zur Gilde-Regionalsprecherin gratuliert und konnten vieles, was wir schon aus Internet kannten, live bewundern.
Mein neuer Leder-Turnbeutel hat bei der Hitze den Tragetest bestanden. Er ist schon der zweite in der Art, den ich genäht habe. Simpel und funktional, ich werde bestimmt noch andere Farbvarianten nähen. Hier habe ich eine Lederhaut verarbeitet, als Upcycling-Material gut geeignet sind z.B. auch wenig getragene Lederhosen.

Dann bleibt noch die Vorfreude auf Elsass. In zwei Wochen bin ich schon dort!
Mein Blumenbe/et/t im Garten erinnert mich ein wenig an die üppigen elsässischen Bepflanzungen.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Handarbeits-Jahresrückblick

Das alte Jahr liegt hinter uns, das neue fängt bald an. Die Zeit scheint immer schneller zu vergehen.

So erinnert man nicht gleich an alles, was in dem Jahr entstanden ist, da helfen die Fotos.
Hier musste ich nur zusammennähen - die Blöcke bekam ich von der Patchworkgruppe
Socken gehen immer - ich habe insgesamt bestimmt 10 Paar gestrickt.
Mein Quilt Summertime
Applizierte Kissen für Caravanfreunde

Bionic Gear Bags
- hier 2 von vielen
 ... und noch mehr Accessoires
Upcycling Tasche
und Sunprinting-Tasche
Gelenkbörse und Kette

 Reudnitz mon Amour,
von Ideenfotos
zum fertigen Quilt


Das war nicht alles, aber trotzdem mehr als mir auf Anhieb einfiel.

Gute Vorsätze für 2016?  Weniger konkrete Pläne, aber mehr Zeit für Kreatives nehmen.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Jahr und Zeit für Eure kreativen Vorhaben.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Fette Beute(l) im Advent

Unsere Quiltgruppe hat dieses Jahr Beuteltaschen gewichtelt. 
Ich bekam einen schwarz-weißen Beutel mit bunten Patchworkeinsätzen. Danke Margot für die hübsche und praktischeTasche.
Ich hatte einen hellrot-hellblauen Beutel genäht. Diesen bekam Ingrid gewichtelt. 
Vorderseite
Die Tasche hat noch eine "Schwester", genäht aus den restlichen Stoffen. Hier ist die Rückseite ein unbesticktes DDR-Stickbild in passender Farbe.
Rückseite
Neben Wichteln und dem traditionell reichhaltigen Buffet gab es noch einen Höhepunkt, den Inchie-Tausch. Wir haben weihnachtliche Inchies gemacht. Alle sind verschieden, aber passen doch gut zusammen.
Inchie-Tausch 2015
In Wahlsdorf packte mich das Sternenfieber. Der Anfang war schwer, aber irgendwann hatte ich den Dreh raus. Ich habe dann acht oder neun Stück genäht, sie waren ganz schnell in alle Himmelsrichtungen verschenkt - ich habe nicht mal Bilder von allen. Ich selbst liebe die Kombination Rot-Grün-Weiß zu Weihnachten.
Die diesjährigen Weihnachtsmarktbesuche gingen bis jetzt nach Breslau, Leipzig und Erfurt. Breslau war für mich ganz neu - in der Stadt und Region bräuchte man allerdings etwas mehr Zeit.
Wroclaw/Breslau
Für den Weihnachtsmarkt bildet das restaurierte Stadtbild natürlich eine wunderschöne Kulisse.
Thüringer Bratwurst scheint es mittlerweile fast überall zu geben...


Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit!


Dienstag, 13. Oktober 2015

On the Go



Ich wußte gar nicht, dass so ein Häkeltäschchen, wie meine Oma es in verschiedenen Ausführungen hatte, jetzt Crochet on the go-bag heißt. 
Meine Oma Ester, portraitiert 1977 von Anja Nyman, leider ohne Täschchen

Meine eigene Tasche habe ich frei nach Erinnerung an Omas Täschchen genäht, die moderne Version der Tasche in der o.g.  Anleitung hat noch eine große Außentasche. Der Oma war, und auch mir ist wichtig, dass das Garn gut aus der Tasche gleiten kann. Deshalb ist die Innenseite synthetisch, z.B. aus Futterseide. Diese Tasche kann man praktischerweise über die Armlehne oder um den Unterarm hängen und damit von Raum zu Raum mit dem Strick-/Häkelzeug wandern. Ich selbst neige trotzdem noch dazu, angefangene Socken in allen Zimmern zu deponieren, damit ich überall stricken kann.
Schon länger wollte ich über ein wunderbares Buch über ostfinnische Stricktradition berichten. Kam aber nicht dazu, bis der Begriff "on the go " mich wieder daran erinnerte. 
 
In dem Buch Sukupolvien silmukat ( "Maschen der Generationen" ) von Pia Ketola, Eija Bukowski, Leena Kokko, Anne Bäcklund und Sari Suuronen, Verlag Maahenki 2014, geht es um Fäustlinge, Handschuhe und Strümpfe, deren Ursprung in dem Krieg verlorenen Karelien liegt. Die Modelle sind nach Museumsfunden nachgearbeitet und die Anleitungen auf moderne Garne umgeschrieben. Sie stammen aus der Zeit von ca. 1700-1940. 
Die Blauen sind aus Kivennapa, Geburtsort meiner Mutter

Aber warum die Überschrift "on the go"? In dem Buch hat mir die Information sehr angetan, dass früher eine gute Hausfrau beim Laufen stricken können sollte. Praktisch also auf dem Weg zum Melken, auf der Weide, in der Zeit als der Bauer seine Sense geschärft hat und so weiter. Jede freie Minute wurde so zur Strickzeit. Schon 10jährige Kinder konnten komplizierte Muster stricken. Einerseits war es ein Zusatzeinkommen, die Strümpfe und Fäustlinge wurden auf dem Markt verkauft, anderseits gab es viele Traditionen um die Eheschliessung und Aussteuer.

Meine Familie stammt aus Karelien, vielleicht steckt das allgegenwärtige Stricken einfach in unseren Genen? Ich werde mir ein Paar Handschuhe aus dem Buch stricken, die Tradition verpflichtet. On the go.

Donnerstag, 10. September 2015

Elsass-Projekt 2015 - Vorfreude schönste Freude

Diesen September fahre ich mit Gudrun und Katrin zum Carrefour Européen du Patchwork nach Silbertal. Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen haben wir ein Vorfreudeprojekt ins Leben gerufen. Wir wollten uns Taschen und passende Accessoires nähen.

Gudrun entschied sich für eine Charm-Square-Jewel-Shaped-Bag.
 Sie hat gleich zwei schöne Seiten!
Katrin hat eine elegante Fallon Shoulder Bag genäht. Und eine passende Beuteltasche dazu.
Meine Tasche ist ein Rucksack geworden.
Ich wollte ursprünglich etwas mit einem intergrierten Stickbild machen. Es sah aber irgendwie alles total muffig aus. So habe ich den Plan wieder begraben. Dafür kam mir der aus Finnland mitgebrachte, helltürkise bedruckte Leinen in die Hände.

Da ich keinen passenden Rucksackschnitt hatte, stand ein häßlicher Werbe-Kühlrucksack Modell. Er sieht aus wie eine Rettungsweste. Er hat aber eine sehr schöne Größe.

Ich übertrug die Maße, nicht aber den genauen Schnitt auf den Leinen. An die Vordertasche gibt es etwas Spitze, hoffentlich ohne zu kitschig zu wirken.
Das Innenleben ist aus Synthetik, der Korpus ist mit einer luftdurchlässiger Folie stabilisiert.
Das japanisch anmutende Schrägband an den Trägern habe ich von meinem ersten Elsass-Besuch  2008 mitgebracht, es wurde langsam Zeit, es zu vernähen  :-)
 
Ich habe aus dem Rucksackstoff noch eine passende Armband-Geldbörse (heißen sie so? Engl. wrist wallet) und eine textile Kette genäht.

Ich habe alles schon mal Probe getragen. Der Leinenstoff ist sehr angenehm auf der Haut. Der Rucksack ist stabil, aber leicht. Alles so, wie ich es gern haben wollte.

So, jetzt steht nichts mehr im Wege - nächste Woche geht's los!
Stand am 9.9.15
Der Countdown läuft

Dienstag, 9. Juni 2015

Juni-Treffen - Rosen und Schneebälle

 
Heute traf sich unsere Quiltgruppe bei Margot im Garten. Die Rosen haben herrlich geblüht. Wir ließen uns Petra's raffinierten Himbeerteilchen und Gudrun's leckeren Schneebälle bei der kühlen Temperatur schmecken. Da es doch nicht regnete, blieben wir trotzdem draußen.
 Die neuesten Quilts wurden vorgeführt.
 Wer wollte, konnte sich eine Kerze aus Bienenwachs rollen.
Und zum Schluß überraschte Margot uns mit ihrer bunten Taschenparade!
Danke Margot und euch allen für den schönen Abend!