Fertig sticken kam für mich nicht in Frage - mein ältestes eigenes existierendes UFO ist ein viel kleineres Stickbild aus dem Jahr 1977. Die Farben haben mich animiert, die Stickerei mit modernen Patchworkstoffen zu kombinieren. Da ich keine Schneidemattentasche hatte, habe ich mich dafür entschieden.
Ich habe einfach die nicht gestickten Flächen ausgeschnitten und die Ränder ausfransen lassen. Ein Vogelpaar habe ich mit der Nähmaschine draufappliziert. Eventuell kommen noch ein paar Schmetterlinge dazu.
Die Tasche ist meisenknödelförmig gequiltet, der herrliche Futterstoff gab den Namen der Tasche: Vogelfutter.
Da er nicht ganz bis unten gereicht hat, hat Anke mir einen passenden
Retro-Blumenstoff gegeben. Der Boden und die Griffe sind aus einem
velourslederartigen Möbelstoff. Auf der Rückseite ist noch ein
applizierter Jungvogel zu sehen.
Von den pastellfarbenen Reststoffen habe ich noch eine maschinengequiltete Handarbeitstasche genäht, die Anleitung ist aus dem Patchwork-Gildeheft. Meine Tasche heißt Grünfutter, die Blüten des Futterstoffes erinnern mich an Krautköpfe.
Am Montag waren dann Perlen dran.
Wir haben unser Armbandprojekt voran getrieben. Ich habe bemaltes Tyvek mit Perlen kombiniert und auf ein Stück Schlüsselband genäht. Jetzt fehlt nur noch der Verschluss.
Dagegen pünktlich zum Valentinstag wurden in der Patchworkgruppe gestern 40 Herzkissen fertig zur Übergabe an das Wald-Klinikum Gera.
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2 Kommentare:
Dieser Beitrag zum Valentinstag gefällt mir besonders gut!
Viele liebe Grüße
Anke
Hieno kassi!
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